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Davor Suker: Aushängeschild der wilden Kroaten

In Sachen Treffsicherheit macht an der WM 1998 Davor Suker keiner etwas vor. Der Kroate wird mit sechs Treffern Torschützenkönig.
Davor Suker (links) traf an der WM 1998 sechsmal - unter anderem auch gegen Deutschland und Torhüter Andreas Köpke (Bild: KEYSTONE/AP NY/MICHEL LIPCHITZ)

Davor Suker (links) traf an der WM 1998 sechsmal - unter anderem auch gegen Deutschland und Torhüter Andreas Köpke (Bild: KEYSTONE/AP NY/MICHEL LIPCHITZ)

(sda)

Frankreich kam auf dem Weg zum WM-Titel 1998 in der K.o.-Runde bis zum 3:0-Finalsieg gegen Brasilien ohne Tore von Stürmern aus. Andere Nationen hatten 1998 sehr wohl starke Angreifer dabei: die Niederländer Denis Bergkamp, die Italiener Christian Vieri, die Argentinier Gabriel Batistuta oder die Brasilianer Ronaldo. Doch mit Davor Suker stach ein anderer hervor.

Der heute 50-Jährige war in jenem Sommer das Aushängeschild der jungen kroatischen Nation. Suker erzielte sechs Tore, eines davon im Viertelfinal beim 3:0 gegen Deutschland und ein weiteres beim 1:2 im Halbfinal gegen Frankreich. Ihm haftete etwas Schlitzohriges, Geniales an, das gut zur wilden kroatischen Mannschaft von damals passte.

Es erstaunt nicht, dass Suker später in der Verbandspolitik Karriere gemacht hat. Seit 2012 ist er der Präsident des kroatischen Fussballverbandes, obwohl er auch den einen oder anderen Skandal hinter sich hat. Ihm wurden Verbindungen zur Wettmafia vorgeworfen und auch Sympathien für kroatische Faschisten.

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