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Chris Froome gewinnt den Giro, Sam Bennett die letzte Etappe

Chris Froome gewinnt den 101. Giro d'Italia. Weil die letzte Etappe in Rom wegen schlechter Strassen neutralisiert wird, steht der Brite bereits vor dem Überqueren der Ziellinie als Gesamtsieger fest.
Chris Froome feiert nach der 20. Etappe in Cervinia seinen Gesamtsieg am Giro d'Italia mit Champagner (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/DANIEL DAL ZENNARO)

Chris Froome feiert nach der 20. Etappe in Cervinia seinen Gesamtsieg am Giro d'Italia mit Champagner (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/DANIEL DAL ZENNARO)

(sda)

Die Strassen des Rundkurses in der italienischen Hauptstadt befanden sich in einem sehr schlechtem Zustand. Deshalb entschied die Rennjury, die Zeit für die Gesamtwertung nach drei von elf Runden zu stoppen. In der 21. Etappe ging es also nur noch um den Tagessieg, den sich der Ire Sam Bennett sicherte.

Weil der Leader einer dreiwöchigen Rundfahrt auf dem letzten Teilstück traditionellerweise nicht mehr angegriffen wird, war Froome die Maglia rosa ohnehin nur noch theoretisch zu nehmen. Froome feiert seinen ersten Gesamtsieg am Giro mit einem Vorsprung von 46 Sekunden auf den Vorjahressieger Tom Dumoulin aus der Niederlande und 4:57 Minuten auf den Kolumbianer Miguel Angel Lopez.

Froome entschied damit die dritte grosse Rundfahrt in Folge für sich, nachdem er 2017 die Tour de France und die Vuelta gewonnen hatte. Seit der Spanien-Rundfahrt läuft auch ein Doping-Verfahren gegen den 33-jährigen Briten, nachdem er mit einem zu hohen Salbutamol-Wert erwischt worden war.

Froome bestreitet die Vorwürfe, das Urteil wird vor dem Start der Tour de France erwartet. Auch an der Frankreich-Rundfahrt (ab 7. Juli) strebt der Fahrer des Teams Sky den Gesamtsieg an. Er wäre der erste Profi seit dem Italiener Marco Pantani 1998, dem das "Double" gewinnen würde.

Froome ist der siebente Fahrer mit Siegen in allen drei grossen Rundfahrten. Nachdem er in den ersten beiden Wochen Mühe hatte, steigerte sich Froome in der dritten Woche. In die Maglia rosa liess er sich erst nach der drittletzten Etappe einkleiden, nachdem er mit einer 80 Kilometer langen Soloflucht für den grossen Umsturz gesorgt hatte.

Dritter Etappensieg für Sam Bennett

Sam Bennett feierte seinen dritten Etappensieg im Rahmen der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Nach elf Runden setzte sich der Ire im erwarteten Massensprint des Feldes vor dem Italiener Elia Viviani und dem Luxemburger Jean-Pierre Drucker durch.

Bennett hatte bereits die Massensprints in der 7. und 12. Etappe gewonnen. Der 27-Jährige vom deutschen Team Bora-Hansgrohe zog auf der Zielgerade noch am dreifachen Etappensieger und dem auch für das Teilstück in Rom favorisierten Viviani vorbei. Viviani durfte sich dafür mit dem Trikot des punktbesten Fahrers trösten.

Froome nahm es gemütlich und trudelte - umrahmt von seinen Teamkollegen - mit einem Rückstand von mehr als 17 Minuten über die Ziellinie.

Reichenbach bester Schweizer

Als bester Schweizer klassierte sich Sébastien Reichenbach mit einem Rückstand von 1:15:18 Stunden im 22. Rang der Gesamtwertung. Der Walliser fuhr eine ausgezeichnete Italien-Rundfahrt, durfte aber im Team FDJ nicht auf eigene Rechnung fahren.

Als wichtigster Helfer stand Reichenbach ausschliesslich seinem Captain Thibaut Pinot zur Seite. Pinot war nach seinem Einbruch vom Vortag nicht mehr zur letzten Etappe angetreten. Der Franzose erlitt eine Lungenentzündung.

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