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Casillas hatte Glück im Unglück

Der spanische Goalie Iker Casillas vom FC Porto hatte bei seinem Herzinfarkt Glück im Unglück.
Iker Casillas erholt sich in einem Spital in Porto (Bild: KEYSTONE/AP/LUIS VIEIRA)

Iker Casillas erholt sich in einem Spital in Porto (Bild: KEYSTONE/AP/LUIS VIEIRA)

(sda/dpa)

Es sei positiv gewesen, dass das Problem am Mittwoch beim Training aufgetreten sei, erklärte Klubarzt Nelson Puga im Vereins-TV-Sender «Porto Canal». Auf dem Trainingsgelände habe man sich schnell um den 37-Jährigen kümmern können. «Zum Glück konnte eine schnelle Diagnose erstellt werden, und auch alles weitere ist sehr gut gelaufen», erklärte der Arzt.

Casillas wurde in einem Spital in Porto einer Herzkatheter-Untersuchung unterzogen, der Keeper bekam einen so genannten Stent eingepflanzt. Er werde keine Folgen davontragen, betonte Puga. Es sei aber noch zu früh, um über die sportliche Zukunft des Weltmeisters von 2010 zu spekulieren. «Ihm geht es jetzt gut, sein Zustand ist stabil. Er zeigt wieder den Humor, der ihn charakterisiert, ist ruhig und in Begleitung von Angehörigen», sagte der Klubarzt. Casillas wird vermutlich mindestens bis Samstag im Spital bleiben.

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