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Carapaz gewinnt als erster Fahrer aus Ecuador den Giro

Richard Carapaz gewinnt als erster Fahrer aus Ecuador den Giro d'Italia. Der 26-jährige Südamerikaner lässt sich den Gesamtsieg im abschliessenden Zeitfahren in Verona wie erwartet nicht mehr nehmen.
Dem Gesamt-Zweiten Vincenzo Nibali fehlten am Ende 65 Sekunden auf Carapaz (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)Dem Gesamt-Zweiten Vincenzo Nibali fehlten am Ende 65 Sekunden auf Carapaz (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)
Richard Carapaz - der erste Giro-Gesamtsieger aus Ecuador (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)Richard Carapaz - der erste Giro-Gesamtsieger aus Ecuador (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)
Richard Carapaz auf dem Rosa-Teppich (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)Richard Carapaz auf dem Rosa-Teppich (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)
Primoz Roglic rückte im abschliessenden Zeitfahren auf Kosten von Mikel Landa auf Platz 3 der Gesamtwertung (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)Primoz Roglic rückte im abschliessenden Zeitfahren auf Kosten von Mikel Landa auf Platz 3 der Gesamtwertung (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)
Richard Carapaz mit der Siegtrophäe in der Arena von Verona (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)Richard Carapaz mit der Siegtrophäe in der Arena von Verona (Bild: KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MEO)
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Carapaz gewinnt als erster Fahrer aus Ecuador den Giro

(sda)

Carapaz hielt in der 17 km langen Prüfung gegen die Uhr seine Gegner problemlos in Schach. Er verlor zwar 49 Sekunden auf den zweitplatzierten Italiener Vincenzo Nibali, aber am Ende sprachen noch immer 65 Sekunden für ihn. Richard Carapaz bescherte seinem Land einen der grössten Erfolge überhaupt. Sein Sieg ist vergleichbar mit jenem des Tennisspielers Andres Gomez, der 1990 das French Open gewann. Die bisher einzige Olympia-Goldmedaille für Ecuador errang 1996 Jefferson Perez über 20 km Gehen.

Der Slowene Primoz Roglic verbesserte sich am letzten Tag auf Kosten des Spaniers Mikel Landa auf Platz 3. Vor dem Zeitfahren hatte Roglic 23 Sekunden hinter Landa gelegen, am Ende trennten die beiden 8 Sekunden.

Zum Tagessieg reichte es Roglic indessen nicht. Der Slowene, der die beiden ersten Giro-Zeitfahren beide gewonnen hatte, wurde unmittelbar hinter Nibali nur Zehnter. Die letzte Etappe ging überraschend an den Amerikaner Chad Haga. Der 30-jährige Texaner, der im letzten Jahr als Mitglied des Sunweb-Teams die WM-Silbermedaille im Mannschafts-Zeitfahren errungen hatte, feierte damit seinen grössten Sieg. Um vier Sekunden liess er den Belgier Victor Campenaerts, den Inhaber des Stunden-Weltrekords hinter sich.

Ein versöhnliches Ergebnis erreichte zum Abschluss der St. Galler Tom Bohli, der als Zwölfter für das beste Einzelergebnis der drei gestarteten Schweizer an diesem Giro sorgte. Der 25-Jährige aus der Region Uznach hatte schon an der Tour de Romandie als Dritter des Prologs seine Qualitäten als Zeitfahrer aufgezeigt.

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