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Bürkis Kritik nach Dortmunds Debakel

Aus im Cup, Demontage in der Champions League: Nach dem 0:3 bei Tottenham Hotspur ist der Frust beim BVB gross. Drohen nun auch im Titelrennen Probleme? Roman Bürki spricht den wunden Punkt an.
Roman Bürki richtet deutliche Worte an seine Mannschaft (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

Roman Bürki richtet deutliche Worte an seine Mannschaft (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

(sda/dpa)

Roman Bürki verspürte wenig Lust auf diplomatische Worte. Aus Frust über den schwachen Auftritt seiner Mannschaft im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Tottenham Hotspur redete der Schweizer Goalie von Borussia Dortmund Tacheles. «Immer wenn es gegen robuste Mannschaften geht, haben wir Schwierigkeiten, weil wir nicht dagegenhalten können. Das müssen wir auf jeden Fall verbessern», klagte Bürki.

Damit verlieh Bürki seiner Sorge Ausdruck, dass der Bundesliga-Leader nun auch im Kampf um den Meistertitel ins Straucheln geraten könnte. Vor allem das naive Defensivverhalten verheisst wenig Gutes. Mehr noch als beim Aus im Cup gegen Bremen (2:4 im Penaltyschiessen) oder dem 3:3 gegen Hoffenheim (nach 3:0-Führung) bekam der BVB im Londoner Wembley Stadion binnen einer Woche die Grenzen aufgezeigt. Die Chancen, sich im Rückspiel am 5. März noch für die Viertelfinals zu qualifizieren, schwanden durch die hohe Niederlage auf ein Minimum.

Einbruch nach dem Seitenwechsel

In Abwesenheit der verletzten oder kranken Teamstützen Marco Reus, Paco Alcacer, Manuel Akanji, Lukasz Piszczek und Julian Weigl brach der BVB nach passabler erster Halbzeit gegen einen bis dahin eigentlich biederen Gegner ein. Das nutzten Son Heung-Min (47.), Jan Vertonghen (83.) und Fernando Llorente (86.) zum wohl vorentscheidenden Sieg.

Vor allem der kapitale Ballverlust von Achraf Hakimi vor dem 0:1 brachte die Borussia aus dem Tritt: «Ein Gegentor eine Minute nach Beginn der zweiten Halbzeit ist ein Geschenk. Wir dürfen da nicht probieren, den Ball zu spielen, sondern müssen ihn lang nach vorne bringen, weil der Gegner schon im Anlauf ist, um zu pressen», kritisierte BVB-Trainer Lucien Favre.

Naives Defensivverhalten

Bereits zum dritten Mal in Serie kassierte sein Team drei Gegentreffer. Doch bei allem Frust versuchte der Coach, dem unverkennbaren Abwärtstrend nicht zu viel Bedeutung beizumessen: «Ich mache mir keine Sorgen. Solche Phasen gehören in einer Saison dazu, dann läuft es nicht top.»

Sorgen hin oder her - will der BVB europäisch dabei bleiben, braucht im Rückspiel ein Fussball-Wunder. Zumindest Mario Götze glaubt daran. Der Weltmeister von 2014 voller Hoffnung: «Zu Hause ist alles möglich. Da sind wir eine Macht.»

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