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Buemi gewinnt erstmals in Le Mans

Sébastien Buemi ist Le-Mans-Sieger. Der Waadtländer gewinnt den 24-Stunden-Klassiker im überlegenen Toyota an der Seite von Fernando Alonso und Kazuki Nakajima.
Sébastien Buemi gewinnt als dritter Schweizer den 24-Stunden-Klassiker in Le Mans (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Sébastien Buemi gewinnt als dritter Schweizer den 24-Stunden-Klassiker in Le Mans (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Buemi und seine Kollegen setzten sich im teaminternen Kampf gegen das Trio mit dem Engländer Mike Conway, dem Japaner Kamui Kobayashi und dem Argentinier José Maria Lopez im anderen Toyota durch.

Die Dominanz und die Vollendung des langersehnten ersten Sieges von Toyota in Le Mans entsprechen den Erwartungen. Nach den Rückzügen der grossen Rivalen Audi vor zwei Jahren und Porsche am Ende der vergangenen Saison stellen die Japaner mittlerweile die einzige Werkequipe in der Langstrecken-Weltmeisterschaft.

Der Sieg kommt einer besonderen Genugtuung gleich, zumal nach dem Drama vor zwei Jahren, als der klar in Führung liegende Nakajima zwei Minuten vor Ablauf der 24 Stunden wegen eines Motorproblems auf der Start-/Zielgeraden stehen geblieben war. Jani hatte damals zusammen mit dem Franzosen Romain Dumas und dem Deutschen Marc Lieb den Sieg geerbt.

Für Nakajima ist der Stellenwert des ohnehin prestigeträchtigen Erfolges nach dem bitteren Aus vor zwei Jahren umso höher, und Alonso darf sich darüber freuen, den zweiten Teil des ambitiösen Unterfangens «Triple Crown» erfüllt zu haben. Die «Triple Crown» erreicht, wer Siege im Formel-1-Rennen in Monte Carlo, in Le Mans und bei den 500 Meilen von Indianapolis vorweisen kann. Geschafft hat dies bislang einzig der Engländer Graham Hill. Alonso hat den Grand Prix von Monaco 2006 und 2007 gewonnen. Bei seinem Debüt beim «Indy 500» im letzten Jahr wurde er nach zwischenzeitlicher Führung von einem Motorschaden gestoppt.

Die Besten des Rests hinter den dominierenden Toyota-Trios waren in diesem Jahr in Le Mans die Equipen des Westschweizer Teams Rebellion. Der Genfer Mathias Beche, der sich am Steuer mit dem Franzosen Thomas Laurent und dem Amerikaner Gustavo Menezes abwechselte, wurde wie im Vorjahr Dritter. Jani, der an der Seite des Deutschen André Lotterer und des Brasilianers Bruno Senna antrat, klassierte sich als Vierter.

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