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Braveheart Murray als tragischer Held

Andy Murray hat vor seinem baldigen Rücktritt am Australian Open nochmals einen grossen Auftritt. Er verliert nach heroischem Kampf in fünf Sätzen gegen Roberto Bautista Agut.
Kampf bis zum bitteren Ende: Andy Murray zeigte noch einmal seine ganzen Fighter-Qualitäten und wurde von den Fans mit einer Standing Ovation verabschiedet (Bild: KEYSTONE/AP/ANDY BROWNBILL)

Kampf bis zum bitteren Ende: Andy Murray zeigte noch einmal seine ganzen Fighter-Qualitäten und wurde von den Fans mit einer Standing Ovation verabschiedet (Bild: KEYSTONE/AP/ANDY BROWNBILL)

(sda)

Es war noch einmal Andy Murray wie er leibt und lebt. Die ehemalige Nummer 1, die wegen chronischer Rückenprobleme ihren Rücktritt spätestens im Juni in Wimbledon angekündigt hatte, machte gegen die Weltnummer 24 Roberto Bautista Agut einen fast aussichtslosen Rückstand wett, musste am Ende aber doch die Waffen strecken.

Murray elektrisierte das Publikum in der drittgrössten Melbourne Arena, holte ein 0:2 in den Sätzen auf, verlor am Ende aber nach über vier Stunden 4:6, 4:6, 7:6, 7:6, 2:6 gegen den formstarken Spanier, der vor einer Woche nach Siegen gegen Stan Wawrinka und Novak Djokovic das ATP-Turnier in Doha gewonnen hatte. Es war - natürlich - das längste Spiel des ersten Turniertages.

Der Weltranglisten-Zweite Rafael Nadal startete mit einem ungefährdeten Dreisatz-Sieg gegen den Australier James Duckworth ins Turnier. Der Spanier besiegte die Weltnummer-237. James Duckworth 6:4, 6:3, 7:5 und geriet nur am Ende des dritten Satzes etwas in Schwierigkeiten. Duckworth gelang ein Break, als Nadal ein erstes Mal zum Match aufgeschlagen hatte. Der Lokalmatador war nur dank einer Wildcard ins Hauptfeld gelangt.

Für den 32-jährigen Nadal, der das Grand-Slam-Turnier vor zehn Jahren zum bislang einzigen Mal gewinnen konnte, war es der erste Ernstkampf seit der verletzungsbedingten Aufgabe vor vier Monaten im Halbfinal des US Open gegen Juan Martin Del Potro. In der zweiten Runde trifft er mit Matthew Ebden auf einen weiteren Australier.

Vor Roger Federer hatte auch die Titelverteidigerin bei den Frauen, Caroline Wozniacki, ohne Probleme ihre Erstunden-Partie gewonnen. Dasselbe gelang dem letztjährigen Finalisten Marin Cilic. Als höchster der Gesetzten ausgeschieden ist die Nummer 9 John Isner, der das Gigantenduell gegen seinen mit 2,13 m noch fünf Zentimeter grösseren Landsmann Reilly Opelka in vier Sätzen verlor.

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