Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Biel und Lausanne bedrängen die Favoriten

Die vermeintlichen Underdogs Biel und Lausanne setzen sich in der zweiten Runde der Playoff-Halbfinals vor eigenem Publikum jeweils in der Verlängerung durch.
Die Bieler Dominik Diem, Kevin Fey, Mike Künzle, Damien Brunner und Julian Schmutz (von links) freuen sich nach Spielende über ihren zweiten Sieg im zweiten Playoff-Halbfinal gegen Bern (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Die Bieler Dominik Diem, Kevin Fey, Mike Künzle, Damien Brunner und Julian Schmutz (von links) freuen sich nach Spielende über ihren zweiten Sieg im zweiten Playoff-Halbfinal gegen Bern (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Biel macht im zweiten Spiel mit dem 3:2 bereits einen zweiten Schritt zur Wachablösung im Kanton Bern. Die Seeländer führen nach ihrem ersten Playoff-Heimerfolg über den SCB nun 2:0 in der Serie. Lausanne siegte gegen Zug mit 5:4 und gleicht die Serie zum 1:1 aus.

Zwei Tore von Damien Brunner in der regulären Spielzeit sowie Toni Rajala, der bereits als Doppeltorschütze in Spiel 1 glänzte, erzielten die Tore für die Seeländer. «Bern machte die Räume lange Zeit extrem eng. Doch wir powerten extrem weiter. Und unsere Beine liefen ab dem Mitteldrittel besser. Wir bewegten uns besser. Als Team haben wir in diesen Playoffs einen tollen Lauf», sagte Damien Brunner nach der Partie gegenüber dem Schweizer Fernsehen. «Extremes Selbstvertrauen» will Brunner in seinem Team festgestellt haben. «Schliesslich verfügen wir auch über vier Top-Linien.»

Der Berner Captain Simon Moser nahm die Schuld für das Bieler Siegtor von Rajala auf sich: «Das war mein Fehler. So kamen sie zum Sieg.» Generell müsse der SCB jedoch die Scheibenverluste weiter reduzieren. «Diese kosteten in den ersten beiden Spielen unser Leben», betonte Moser.

Genazzi und der Plan von Lausanne

Auch Rafael Diaz, der Captain des anderen Verlierer-Teams vom Donnerstag, sinnt auf Revanche. «Dazu müssen wir nun unsere Speicher gut füllen und dann am Samstag wieder angreifen.» Für Zug war es die erste Niederlage in den laufenden Playoffs. Lausanne feierte dagegen mit dem 5:4 nach Verlängerung den ersten Playoff-Halbfinal-Erfolg überhaupt in der höchsten Spielklasse.

Und der Siegtorschütze der Waadtländer, Joël Genazzi, sagte nach seinem siegbringenden Powerplay-Treffer gegenüber dem TV-Sender MySports: «Ich wusste zuerst nicht, dass das Tor wirklich von mir war. Es ist auch egal, wie man gewinnt. Wir als Team stehen zusammen. Es macht einfach Spass.» Das imponierende Lausanner Mitteldrittel (4:1) sei zudem kein Zufall gewesen. «Wir hatten und haben einen guten Plan. Mehr werde ich nicht dazu sagen.»

Genazzis kanadischer Teamkollege Cory Emmerton bestätigte, dass man die Spielweise von Zug sehr gut kenne. «Und wir lieferten am Donnerstag die Arbeit ab, die für den Sieg notwendig war.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.