Bern vermeidet historische Schmach

Der SC Bern vermeidet mit dem 3:3-Ausgleich vier Minuten vor Schluss gegen Davos den Fall ans Tabellenende. Eine Niederlage gibt es im Penaltyschiessen dennoch.

Hören
Drucken
Teilen
Schweizer Meister am Boden: PostFinance-Topskorer Mark Arcobello verlor mit dem SC Bern auch zuhause gegen Davos
5 Bilder
Lugano befindet sich unter Trainer Sami Kapanen in einer Krise
Im Schlussdrittel war die Partie zwischen Lausanne und den SCL Tigers (4:3) plötzlich noch umkämpft
Jubel in der Valascia: Ambri-Goalie Benjamin Conz feiert einen wichtigen Heimsieg gegen Fribourg-Gottéron
Davoser Torjubel mit Enzo Corvi, Luca Hischier, Claude-Curdin Paschoud und Mattias Tedenby und Magnus Nygren (von links)

Schweizer Meister am Boden: PostFinance-Topskorer Mark Arcobello verlor mit dem SC Bern auch zuhause gegen Davos

KEYSTONE/MARCEL BIERI
(sda)

Die ZSC Lions verloren den Spitzenkampf gegen Genève-Servette mit 1:2 und erlitten damit einen weiteren Rückschlag nach dem Cup-Out beim Swiss-League-Klub Ajoie. In der 34. Minute musste Servettes Goalie Robert Mayer wegen eines Faustschlags gegen Marcus Krüger vorzeitig unter die Dusche. Der für Mayer ins Spiel gekommene 19-jährige Stéphane Charlin, der sein Debüt in der höchsten Schweizer Liga gab, hielt sich gegen den Leader ohne grössere Probleme schadlos.

Der HC Davos bestätigte seinen Ruf als aktuelles Top-Team der Liga mit dem zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen gegen Meister Bern. Davos realisierte mit dem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen den 13. Sieg aus den letzten 14 Pflichtspielen. Mattias Tedenby erzielte das erste und letzte Tor der Partie.

Der SC Bern kämpfte sich nach drei Rückständen jeweils zurück. Und der Meister vermied mit dem Punktgewinn eine historische Schmach. Denn seit dem Wiederaufstieg (1986) war der SCB nach mehr als drei Spielen noch nie Tabellenletzter.

Lausanne musste gegen die SCL Tigers nach einer 4:0-Führung im Schlussdrittel nach drei Gegentoren noch um den 4:3-Erfolg bangen. Doch am Ende kassierten die Emmentaler die dritte Niederlage in Serie.

Ambri-Piotta verabschiedete sich mit einem 3:1-Heimsieg über Fribourg-Gottéron vom Tabellenende und verbesserte sich gleich auf den 10. Rang. Ambri realisierte aus den ersten 13 Torschüssen eine 3:0-Führung.

Die Krise bei Ambris Kantonsrivalen Lugano spitzt sich derweil zu: Die Bianconeri unterlagen Zug zu Hause 3:5 und erlitten die achte Niederlage in den letzten neun Spielen. Die Basis zum Sieg legten die Zuger im ersten Drittel, das sie 3:1 zu ihren Gunsten entschieden.

Resultate und Rangliste:

Resultate: ZSC Lions - Genève-Servette 1:2 (1:1, 0:0, 0:1). Ambri-Piotta - Fribourg-Gottéron 3:1 (1:0, 2:1, 0:0). Bern - Davos 3:4 (1:2, 1:0, 1:1, 0:0) n.P. Lausanne - SCL Tigers 4:3 (3:0, 1:0, 0:3). Lugano - Zug 3:5 (1:3, 1:1, 1:1).

Rangliste: 1. ZSC Lions 24/46. 2. Biel 25/43. 3. Genève-Servette 25/43. 4. Davos 20/42. 5. Zug 23/40. 6. Lausanne 24/40. 7. SCL Tigers 22/30. 8. Fribourg-Gottéron 22/30. 9. Lugano 24/28. 10. Ambri-Piotta 24/27. 11. Bern 24/26. 12. Rapperswil-Jona Lakers 23/25.