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Bencic nach fünf abgewehrten Matchbällen weiter

Belinda Bencic qualifiziert sich beim French Open nach fünf abgewehrten Matchbällen für die 2. Runde. Die Ostschweizerin schlägt die italienische Qualifikantin Deborah Chiesa mit 3:6, 7:6 (7:2), 7:5.
Belinda Bencic nach hartem Kampf in Runde 2 (Bild: KEYSTONE/EPA/CAROLINE BLUMBERG)

Belinda Bencic nach hartem Kampf in Runde 2 (Bild: KEYSTONE/EPA/CAROLINE BLUMBERG)

(sda)

Nach über zweieinhalb Monaten Pause ging Bencic mit geringen Erwartungen in die Partie, zumal sie seit drei Jahren nicht mehr auf rotem Sand gespielt hatte. Ihre Leistung war dann auch nicht restlos überzeugend. Die 21-Jährige produzierte gegen die gleichaltrige Chiesa viele Fehler, eigentlich zu viele. Aber sie hatte auch immer wieder gute Phasen, in denen sie das Spiel klar diktierte, und konnte deshalb die fehlende Präzision kompensieren. Dass die Grand-Slam-Debütantin aus Italien mehr im läuferischen als im kreativen Bereich überzeugte, kam Bencic entgegen.

Bencic war augenscheinlich die Spielerin mit den grösseren Möglichkeiten. Hätte sie etwas mehr Sicherheit in ihren Schlägen gehabt, wäre sie wohl früher als Siegerin vom Platz gegangen. Der Erfolg wird ihr aber hart erkämpft, einen noch grösseren Schub geben. Im zweiten Satz wehrte sie beim Stand von 4:5 gleich fünf Matchbälle ab, drei davon am Stück. Im dritten Satz setzte sich die Achterbahnfahrt aber unvermindert fort. Bencic vergab selber drei Matchbälle, ehe der vierte den Sieg sicherte.

In der 2. Runde trifft die zuletzt von Verletzungen heimgesuchte ehemalige French-Open-Juniorensiegerin auf die Slowakin Magdalena Rybarikova (WTA 18), die sich sicher gegen die Thailänderin Luksika Kumkhum, Bezwinger von Bencic beim Australian Open, durchsetzte.

Golubic und Vögele out

Viktorija Golubic (WTA 110) verpasste eine gute Gelegenheit, zum zweiten Mal in ihrer Karriere in Roland-Garros die 2. Runde zu erreichen. Die Zürcherin verlor das Duell zweier Qualifikantinnen gegen die Amerikanerin Caroline Dolehide (WTA 126) mit 4:6, 4:6. Nach drei Siegen in der Qualifikation hatte sie gegen den 19-jährigen Teenager aus Chicago vorab bei eigenem Service zu viele Probleme. Fünfmal musste sie ihren Aufschlag abgeben, darunter jeweils auch zum Ende der beiden Sätze.

Im zweiten Umgang führte Golubic zwar 4:3, doch die Antwort der jungen Amerikanerin, deren Stärken der Service und die wuchtigen Schlägen von der Grundlinie sind, kam sofort. Sie gewann die letzten drei Games und beschloss ihr Grand-Slam-Debüt mit einem Break zu null.

Obwohl die Weltranglisten-Position für Golubic sprach, kommt die Niederlage nicht sonderlich überraschend. Die 25-Jährige wartet immer noch auf den ersten Sieg auf der WTA-Tour in dieser Saison, während Dolehide im letzten halben Jahr zumindest für das eine oder andere Ausrufezeichen gesorgt hat.

Auch Stefanie Vögele (WTA 100) scheiterte in der 1. Runde. Die Aargauerin unterlag der Ukrainerin Lesia Zurenko (WTA 39) nach Satz- und Breakführung noch mit 6:4, 2:6, 2:6. Vögele war 6:4, 2:0 in Front, bevor sie elf Games in Serie verlor. Damit verpasste es die 28-Jährige, erstmals seit 2014 in die 2. Runde von Roland-Garros vorzustossen. Schon bei ihrem ersten WTA-Final der Karriere Anfang März in Acapulco war sie Zurenko unterlegen.

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