Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Bencic mit der Energie des Big Apple

«Ich liebe New York City», schwärmt Belinda Bencic. Und so spielt sie auch. Trotz Beschwerden an der linken Ferse kommt sie im Achtelfinal des US Open zu ihrer erhofften Night Session.
Saugt die Energie von New York regelrecht in sich auf: Belinda Bencic am US Open (Bild: KEYSTONE/EPA/PETER FOLEY)

Saugt die Energie von New York regelrecht in sich auf: Belinda Bencic am US Open (Bild: KEYSTONE/EPA/PETER FOLEY)

(sda)

Für einen extrovertierten Menschen wie Belinda Bencic ist New York der ideale Ort und das US Open das perfekte Turnier. Auch bei ihrem hart erkämpften Dreisatz-Sieg in der 2. Runde auf dem mittelgrossen Court 17 gegen die Französin Alizé Cornet (WTA 64) sog die 22-jährige Ostschweizerin die Atmosphäre regelrecht in sich auf.

«Es ist mega cool, wie die Leute hier dabei sind», sagt die Nummer 13 der Welt und strahlt. «Es ist immer laut.» Jedes Grand-Slam-Turnier habe etwas Spezielles, findet Bencic. Aber die Metropole an der amerikanischen Ostküste ist nochmals etwas anderes. «Ich liebe New York City.»

Deshalb verbringt sie hier auch abseits der Tennisplätze viel Zeit. «Ich bin einfach mega gerne in Manhattan.» Besonders angetan habe es ihr die Gegend um das Flatiron Building, Little Italy, Soho, aber auch die Parks. «Ich versuche hier, möglichst viel zu unternehmen, in Restaurants zu gehen. Von allen Turnieren mache ich hier am meisten neben dem Platz.»

Bencic achtet natürlich darauf, die Balance zwischen Erholung und Aktivität zu wahren. Sie stellt aber fest: «Ich bin müder, wenn ich den ganzen Tag im Hotelzimmer rumsitze. In Cincinnati war es mir fast langweilig.» Erkannt wird sie in der Öffentlichkeit nur selten. «Es gibt ja viele berühmtere Leute als mich in New York», sagt sie lachend. «Und das ist gut so. Wenn ich gerade gut gespielt habe, will vielleicht mal jemand ein Foto.»

Die Belohnung mit einer Night Session

Ein weiterer Wunsch Bencics wird bereits am Samstag erfüllt. «Die Night Sessions am US Open sind etwas sehr Spezielles. Ich würde gerne eine spielen.» Nun spielt sie ihre Drittrunden-Partie gegen die als Nummer 21 gesetzte Estin Anett Kontaveit, gegen die sie noch nie gespielt hat, als letzte Partie in der Nacht auf Sonntag (ca. 03:00 Uhr Schweizer Zeit) im zweitgrössten Louis Armstrong Stadium. Im Achtelfinal würde es noch eine Stufe grösser: Die Gegnerin wäre nämlich entweder die Titelverteidigerin und Weltranglistenerste Naomi Osaka oder das 15-jährige amerikanische Wunderkind Cori Gauff. Gegen beide winkt ein Auftritt im riesigen Arthur Ashe Stadium - und mit etwas Glück wieder am Abend.

Die linke Ferse sollte dabei kein Hindernis darstellen. Auch gegen Cornet spürte Bencic die Entzündung noch, liess sich dadurch aber nicht irritieren und hielt auch in den langen Ballwechseln über zwei Stunden lang hervorragend mit. «Und bis am Samstag habe ich ja nochmals einen Tag Pause, da wird es sicher noch etwas besser», ist sie überzeugt. Der Fortsetzung der Liebesbeziehung mit dem «Big Apple», wo Bencic 2014 als 17-Jährige ihren bis heute einzigen Grand-Slam-Viertelfinal erreichte, sollte also nichts im Wege stehen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.