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Befreiungsschlag für den EV Zug: Der EVZ besiegt Meister Bern mit 5:2

Zug gewinnt gegen Bern 5:2 und verschlimmert die Baisse beim Meister. Das Aufbäumen der Berner kommt viel zu spät.
Jubel bei Grégory Hofmann (links) und Carl Klingberg nach dem 3:0. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

Jubel bei Grégory Hofmann (links) und Carl Klingberg nach dem 3:0. (Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

(sda)

Nach sieben Spielen bereits die grosse Krise auszurufen, wäre selbstverständlich noch sehr verfrüht. Nach zwei Siegen zum Saisonauftakt durchläuft der SC Bern aber eine kapitale Baisse. Erstmals seit Januar 2016 verlor der Schweizer Meister in der National League fünf Spiele in Serie.

Zug revanchierte sich mit dem Sieg für die Niederlage im letztjährigen Playoff-Final und gewann nach vier Niederlagen erstmals wieder gegen den SCB. Einen gelungenen Auftritt hatte Goalie Leonardo Genoni, der nach drei Saisons in Bern in die Zentralschweiz gewechselt hatte. Beim frühen 1:0 durch Jérôme Bachofner in der 6. Minute liess er sich einen Assist gutschreiben.

(Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

(Bild: Daniela Frutiger/Freshfocus)

Resultatkosmetik im 3. Drittel

Lino Martschini erhöhte noch vor dem Ende des ersten Drittels mit einem Penalty auf 2:0, Carl Klingberg und nochmals Martschini im mittleren Abschnitt auf 4:0. Erst in den letzten 20 Minuten fand der SCB aus seinem Tiefschlaf und machte plötzlich viel Druck auf das Tor von Genoni, mehr als die Resultatkosmeik mit zwei Toren lag jedoch nicht mehr drin.

Panik ist für Bern noch keine angesagt. 2016 unter Coach Lars Leuenberger gab es sogar einmal sieben Pleiten in Serie, am Ende zitterte sich der SCB aber in die Playoffs - und stürmte überraschend zum Titel. Diesmal möchten sie aber wohl kaum bis zum letzten Spieltag um die Qualifikation zittern.

Telegramm:

Zug - Bern 5:2 (2:0, 2:0, 1:2)
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Wiegand/Urban, Kovacs/Cattaneo.
Tore: 6. Bachofner (Simion, Genoni) 1:0. 17. Martschini (Penalty) 2:0. 35. Klingberg (Kovar, Hofmann) 3:0. 37. Martschini (Thorell, Zryd) 4:0. 49. Untersander (Berger) 4:1. 53. Scherwey (Praplan/Ausschluss Morant) 4:2. 60. (59:54) Hofmann (Kovar, Diaz/Ausschlüsse Moser, Ebbett) 5:2. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten plus Spieldauer (Andersson) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Arcobello.
Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Schlumpf, Alatalo; Morant, Zgraggen; Thiry, Zryd; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, McIntyre, Thorell; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.
Bern: Caminada; Untersander, Blum; Andersson, Koivisto; Burren, Beat Gerber; Krueger, Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Praplan, Mursak, Ebbett; Sciaroni, Heim, Scherwey; Grassi, Bieber, Berger.
Bemerkungen: Zug ohne Lindberg (gesperrt) und Schnyder, Bern ohne Kämpf (beide verletzt). Senteler verletzt ausgeschieden (30.). Bern von 57:38 bis 58:41 ohne Torhüter.

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