Beat Feuz auf der fordernden «Stelvio» wiederum bester Schweizer

Beat Feuz ist auch im zweiten Training für die Weltcup-Abfahrt vom Freitag in Bormio der bestklassierte Schweizer. Der Weltmeister wird Elfter.

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Beat Feuz war wiederum bestklassierter Schweizer (Bild: KEYSTONE/AP/ALESSANDRO TROVATI)

Beat Feuz war wiederum bestklassierter Schweizer (Bild: KEYSTONE/AP/ALESSANDRO TROVATI)

(sda)

An den Bedingungen hat sich im Vergleich zum Vortag nichts geändert. Die «Stelvio» stellte wiederum höchste Ansprüche an die Fahrer. «Diese Piste gehört zu den schwierigsten Strecken, auf denen ich je gefahren bin», sagte Feuz und sprach damit stellvertretend für alle seine Kollegen.

Wer am Freitag vorne dabei sein will, muss mit viel Überzeugung, Mut zu Werke gehen und bereit sein, ein gewisses Mass an Risiko einzugehen.

Feuz verlor im zweiten Training 77 Hundertstel auf die Bestzeit von Vincent Kriechmayr. Der Oberösterreicher führte eine überzeugende ÖSV-Equipe an, die mit dem wiederum überraschenden Daniel Hemetsberger, Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer und Hannes Reichelt mit drei weiteren Athleten in den ersten sechs vertreten war. Der zweitplatzierte Norweger Aleksander Kilde, vor zwei Wochen Gewinner der Abfahrt in Val Gardena, war nur vier Hundertstel langsamer als Kriechmayr.

Christof Innerhofer, der am Mittwoch (mit einem Torfehler) klar der Schnellste war, schwang nach erneut guten Zwischenzeiten auf dem letzten Streckenabschnitt ab, um Kraft für das Rennen zu sparen.