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Beat Feuz Abfahrtssieger vor Mauro Caviezel

Die Schweizer Abfahrer sorgen in Beaver Creek für den ersten doppelten Schweizer Weltcup-Erfolg seit 2011. Weltmeister Beat Feuz gewinnt das Rennen knapp vor Mauro Caviezel.
Sieger Beat Feuz (rechts) und der zweitklassierte Teamkollege Mauro Caviezel posieren bei der Siegerehrung mit einem Adler (Bild: KEYSTONE/EPA/JOHN G. MABANGLO)
Mauro Caviezel im Ziel in Beaver Creek (Bild: KEYSTONE/AP/JOHN LOCHER)
Beat Feuz rast zum Sieg in Beaver Creek (Bild: KEYSTONE/FR37383 AP/NATHAN BILOW)
Aksel Lund Svindal auf dem Weg zu Platz 3 hinter Beat Feuz und Mauro Caviezel (Bild: KEYSTONE/FR37383 AP/NATHAN BILOW)
Schaut nach seiner Fahrt auf die Anzeigetafel: Beat Feuz (Bild: KEYSTONE/AP/JOHN LOCHER)
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Beat Feuz Abfahrtssieger vor Mauro Caviezel

(sda)

Der Saisonauftakt vor einer Woche in Lake Louise war den Schweizer Abfahrern nicht wie gewünscht geglückt, doch in Beaver Creek schlugen sie zu: Beat Feuz errang erstmals auf der «Birds of Prey» den Sieg, und hinter ihm reihte sich mit dem Bündner Mauro Caviezel gleich noch ein zweiter Schweizer ein.

Wegen des schlechten Wetters war auf einer verkürzten Strecke gefahren worden. Das rund ein halbe Minute dauernde Gleitstück im obersten Teil entfiel, was für Techniker Feuz gewiss kein Nachteil war. 7 Hundertstel nahm der Berner Teamkollege Caviezel ab, womit er sich den 11. Weltcupsieg gutschreiben lassen durfte, den 8. in der Abfahrt. Caviezel landete nach zwei 3. Plätzen im Super-G erstmals auch in der Abfahrt auf dem Podium. Damit durfte im Schweizer Lager gleich doppelt gejubelt werden, erstmals seit November 2011. Damals hatte in Lake Louise Didier Cuche vor Feuz gewonnen.

Aksel Lund Svindal, mit vier Abfahrtssiegen in Beaver Creek der Rekordgewinner, musste sich mit Platz 3 begnügen. 8 Hundertstel fehlten dem norwegischen Olympiasieger auf Feuz.

Feuz: nach drei 2. Plätzen der erste Sieg

Drei Mal war Feuz in der Vergangenheit schon Zweiter einer Abfahrt in Beaver Creek geworden: 2011 hinter Bode Miller, 2014 hinter Kjetil Jansrud und letztes Jahr hinter Svindal. Abfahrts-Dritter war der 31-jährige Emmentaler zudem 2015 an der gleichenorts ausgetragenen WM geworden. Doch diesmal liess er sich den Sieg nicht nehmen. Vor allem dank einem grossartigen Finish setzte sich Feuz letztlich an die Spitze. Der letzte Schweizer Abfahrtssieger in der Station in den Rocky Mountains war übrigens Carlo Janka, der 2009 triumphiert hatte.

Janka schaffte es diesmal auf Platz 11, für ihn ein gutes Ergebnis angesichts der schlechten Sicht. Patrick Küng, der 2015 auf dieser Strecke Weltmeister geworden war, belegte den 17. Rang. Die Österreicher, die Wochenfrist mit Max Franz den Sieger gestellt hatten, brachten diesmal ihren besten Mann, Vincent Kriechmayr, auf Platz 5.

Thomas Dressen mit Kreuzbandrissen

Thomas Dressen hat bei seinem Sturz in der Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek wie befürchtet schwerste Verletzungen erlitten. Der Deutsche zog sich im rechten Knie den Riss des hinteren und vorderen Kreuzbandes zu. Ausserdem kugelte sich der Sieger der letzten Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel die linke Schulter aus. Für Dressen, der auf der «Birds of Prey» im vergangenen Winter als Dritter der Abfahrt seinen ersten Podestplatz im Weltcup erreicht hatte, ist der WM-Winter damit zu Ende.

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