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Bayern München deklassiert Dortmund

Bayern München entscheidet das Bundesliga-Spitzenspiel gegen Dortmund souverän für sich. Der Meister setzt sich gegen harmlose Gäste daheim mit 4:0 durch. Hansi Flick darf Trainer bleiben.
Roman Bürki ist fast permanent beschäftigt - viermal muss er den Ball aus dem Netz holen (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)Roman Bürki ist fast permanent beschäftigt - viermal muss er den Ball aus dem Netz holen (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)
Lucien Favre und die Dortmunder wirken hilflos (Bild: KEYSTONE/EPA/PHILIPP GUELLAND)Lucien Favre und die Dortmunder wirken hilflos (Bild: KEYSTONE/EPA/PHILIPP GUELLAND)
Manuel Akanji bekundet gegen Robert Lewandowski Mühe (Bild: KEYSTONE/EPA/PHILIPP GUELLAND)Manuel Akanji bekundet gegen Robert Lewandowski Mühe (Bild: KEYSTONE/EPA/PHILIPP GUELLAND)
Bayerns Interimscoach Hansi Flick applaudiert seiner Mannschaft - und darf bis auf weiteres Cheftrainer bleiben (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)Bayerns Interimscoach Hansi Flick applaudiert seiner Mannschaft - und darf bis auf weiteres Cheftrainer bleiben (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)
Robert Lewandowski und seine Teamkollegen feierten einen Kantersieg gegen Dortmund (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)Robert Lewandowski und seine Teamkollegen feierten einen Kantersieg gegen Dortmund (Bild: KEYSTONE/AP/MATTHIAS SCHRADER)
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Bayern München deklassiert Dortmund

(sda)

Eine Woche nach der höchsten Bundesliga-Niederlage seit zehn Jahren, dem 1:5 bei der Eintracht Frankfurt, und der darauf folgenden Entlassung von Trainer Niko Kovac setzte Bayern München ein eindrückliches Zeichen. Die Münchner dominierten die Partie gegen Dortmund von der ersten Minute an. Sie waren in allen Belangen besser.

Robert Lewandowski schoss in der 17. Minute mit dem Kopf nach einer intelligenten Flanke von Benjamin Pavard das 1:0 und traf eine Viertelstunde vor Schluss auch zum 3:0. Lewandowski setzte damit seine Serie fort. Der Pole hat in jeder Runde mindestens einen Treffer erzielt und steht nun schon bei 16 Saisontoren.

Die Dortmunder von Lucien Favre, die gute Wochen hinter sich hatten, wirkten hilflos. Dass sie nur mit 0:1 zurücklagen, war die einzige gute Nachricht zur Pause. Doch keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff sorgte Serge Gnabry für das 2:0. Es war ein einseitiges Duell, wie zuletzt zwischen den beiden Mannschaften in München immer. In den letzten fünf Bundesliga-Spielen bei den Bayern holten die Dortmunder keinen Punkt und kassierten 24 Treffer.

Auch am frühen Samstagabend war die Defensive des BVB um Goalie Roman Bürki und Innenverteidiger Manuel Akanji fast immer beschäftigt, während deren Vorderleute kaum mal in den gegnerischen Strafraum kamen. Hansi Flick, der neue Trainer der Bayern, machte beste Werbung für sich. Nach diesem Auftritt hat die Suche nach einem Nachfolger für Kovac keine Dringlichkeit mehr und wird womöglich sogar eingestellt. Man mache bis auf Weiteres mit Flick weiter, teilte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Nachgang mit.

Die beiden anderen Schweizer Bundesliga-Trainer verbrachten einen erfreulicheren Samstag als Favre. Urs Fischer führte Union Berlin mit dem 3:2 in Mainz zum ersten Auswärtssieg in der 1. Bundesliga. Der Liga-Debütant kam zu seinem dritten Sieg in den letzten vier Runden. Der Schwede Sebastian Andersson mit zwei Toren und der Österreicher Christopher Trimmel mit drei Vorlagen waren in Mainz entscheidend und sorgten bis in die 51. Minute für die 3:0-Führung.

Martin Schmidt kam mit Augsburg beim Schlusslicht Paderborn (1:0) zum zweiten Saisonsieg. Philipp Max erzielte kurz vor der Pause den einzigen Treffer, nachdem Klaus Gjasula, Bruder des früheren FCSG- und FCB-Spielmachers Jürgen Gjasula, in der Startphase für Paderborn einen Penalty verschossen hatte.

Erster Verfolger von Tabellenführer Mönchengladbach, der erst am Sonntag gegen Bremen spielt, ist Leipzig. Die Mannschaft von Julian Nagelsmann gewann bei Hertha Berlin nach einem 0:1-Rückstand mit 4:2. Timo Werner trug seine Saisontreffer zehn und elf zum Erfolg bei. Vor dem 4:2 hatten die Leipziger in der Meisterschaft Mainz 8:0 und im Cup Wolfsburg mit 6:1 geschlagen.

Schalke 04 verpasste den Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf trotz dreimaliger Führung. Der 32-jährige Rouwen Hennings schlug für die Gäste dreimal zurück, zuletzt in der 85. Minute. Hennings ist hinter Robert Lewandowski und Timo Werner mit neun Toren die Nummer 3 in der Torschützenliste.

Resultate und Tabelle:

Bayern München - Dortmund 4:0 (1:0). - 75'000 Zuschauer. - Tore: 17. Lewandowski 1:0. 47. Gnabry 2:0. 76. Lewandowski 3:0. 80. Hummels (Eigentor) 4:0. - Bemerkungen: Dortmund mit Bürki und Akanji, ohne Hitz (Ersatz).

Hertha Berlin - RB Leipzig 2:4 (1:2). - 48'532 Zuschauer. - Tore: 32. Mittelstadt 1:0. 38. Werner (Handspenalty) 1:1. 45. Sabitzer 1:2. 86. Kampl 1:3. 91. Werner 1:4. 92. Selke 2:4. - Bemerkungen: Leipzig ohne Mvogo (Ersatz).

Mainz - Union Berlin 2:3 (0:2). - 24'349 Zuschauer. - Tore: 30. Ingvartsen 0:1. 45. Andersson 0:2. 51. Andersson 0:3. 81. Onisiwo 1:3. 94. Brosinski 2:3. - Bemerkungen: Mainz mit Fernandes.

Paderborn - Augsburg 0:1 (0:1). - 13'758 Zuschauer. - Tor: 41. Max 0:1. - Bemerkungen: Augsburg mit Vargas, ohne Lichtsteiner (Ersatz). 6. Augsburgs Goalie Koubek hält Penalty von Gjasula.

Schalke - Düsseldorf 3:3 (1:0). - 61'831 Zuschauer. - Tore: 33. Caligiuri 1:0. 62. Hennings (Handspenalty) 1:1. 67. Kabak 2:1. 74. Hennings 2:2. 79. Serdar 3:2. 85. Hennings 3:3.

Die weiteren Spiele der 11. Runde. Freitag: 1. FC Köln - Hoffenheim 1:2. - Samstag: Hertha Berlin - RB Leipzig 2:4. Mainz 05 - Union Berlin 2:3. Schalke 04 - Fortuna Düsseldorf 3:3. Paderborn - Augsburg 0:1. - Sonntag: Borussia Mönchengladbach - Werder Bremen 13.30. Wolfsburg - Bayer Leverkusen 15.30. SC Freiburg - Eintracht Frankfurt 18.00.

1. Borussia Mönchengladbach 10/22 (21:10). 2. RB Leipzig 11/21 (29:12). 3. Bayern München 11/21 (29:16). 4. Hoffenheim 11/20 (16:14). 5. Borussia Dortmund 11/19 (23:15). 6. Schalke 04 11/19 (20:14). 7. SC Freiburg 10/18 (19:12). 8. Eintracht Frankfurt 10/17 (21:15). 9. Wolfsburg 10/17 (11:8). 10. Bayer Leverkusen 10/15 (15:15). 11. Union Berlin 11/13 (13:17). 12. Werder Bremen 10/11 (17:21). 13. Hertha Berlin 11/11 (17:21). 14. Fortuna Düsseldorf 11/11 (15:19). 15. Augsburg 11/10 (13:24). 16. Mainz 05 11/9 (12:30). 17. 1. FC Köln 11/7 (10:23). 18. Paderborn 11/4 (11:26).

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