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Basel überrollt GC in der Startphase

Bevor sie wissen, wie ihnen geschieht, liegen die Grasshoppers gegen den Basel nach 17 Minuten 0:3 zurück. Anders als in der Hinrunde in Basel lässt der FCB den Zürchern darauf keine Chance mehr.
Thorsten Fink wird besonders die Startphase von GC zu denken geben (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Thorsten Fink wird besonders die Startphase von GC zu denken geben (Bild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

(sda)

Das Geschehen in den ersten 17 Minuten, das die Partie im Letzigrund entschied, war für den bisherigen Saisonverlauf beider Teams nicht typisch. Die Basler hatten zwar im Hinspiel im St.-Jakob-Park gegen GC sowie daheim gegen Sion (3:2) und in Lugano (2:2) je ein Tor in der Startviertelstunde erzielt. Aber nie war es ihnen gelungen, einen beliebigen Gegner früh zu dominieren und vorentscheidend davonzuziehen.

Die Grasshoppers weisen nun schon sieben Niederlagen vor, aber nie zuvor verloren sie derart früh im Match komplett den Faden. Die meisten Niederlagen kamen jeweils erst in der zweiten Hälfte zustande.

In den fatalen 17 Minuten vor weniger als 7000 Zuschauern kam die Mannschaft von Trainer Marcel Koller viermal vor das Tor der Zürcher. Drei Tore und ein Pfostenschuss schauten heraus. Hervorzuheben ist das 1:0 nach sechs Minuten. Es kam auf eine schön anzusehende Kombination von Kevin Bua über Albian Ajeti zum Torschützen Luca Zuffi zustande. Die GC-Defensive war komplett ausgespielt, der Winterthurer brauchte den Ball nur noch einzuschieben. Beim 2:0 nach einem Corner von Bua wurde Eder Balanta in der Mitte allein gelassen. Der wuchtige Kopfball war nicht zu halten. Beim 3:0 verwertete der unter Koller wiedererstarkte Ricky van Wolfswinkel einen untauglichen Abwehrversuch von GCs Neuerwerbung Arlind Ajeti. Dieser verlor das Duell gegen seinen vier Jahre jüngeren Bruder Albian, Basels Goalgetter.

Im ersten Spiel in Basel hätten die Basler einen 4:0-Vorsprung nach 68 Minuten beinahe noch aus der Hand gegeben. Es hiess zuletzt 4:2, und Basels Goalie Jonas Omlin wehrte zwei Penaltys ab. Omlin gab just im Letzigrund nach längerer Verletzungspause das Comeback. Er wurde praktisch nie ernsthaft geprüft, der Erfolg des FCB stand zu keinem Zeitpunkt in Frage.

Zuletzt beim 0:0 in Sitten hatten die Grasshoppers zumindest in der Defensive eine ordentliche Leistung abgeliefert. Trainer Thorsten Fink wird sich nun fragen müssen, wie er im Hinblick auf das nächsten Meisterschaftsspiel daheim gegen die Young Boys wieder Ordnung in die Mannschaft bringen kann.

Telegramm:

Grasshoppers - Basel 1:3 (0:3)

6900 Zuschauer. - SR Bieri. - Tore: 6. Zuffi (Albian Ajeti) 0:1. 11. Balanta (Bua) 0:2. 17. Van Wolfswinkel 0:3. 85. Rhyner 1:3.

Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic, Arlind Ajeti (46. Zesiger), Rhyner; Lavanchy, Bajrami, Holzhauser, Doumbia; Pusic (85. Sukacev); Jeffrén (46. Bahoui), Pinga.

Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Xhaka, Riveros; Balanta (76. Serey Die), Frei; Van Wolfswinkel (86. Kalulu), Zuffi, Bua; Albian Ajeti (73. Oberlin).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Sigurjonsson, Djuricin, Basic, Nathan, Ngoy und Tarashaj (alle verletzt). Jeffrén mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgeschieden. Basel ohne Campo, Suchy, Okafor, Hansen, Zambrano (alle verletzt) und Petretta (krank). 67. Lindner hält Foulpenalty von Frei. 16. Pfostenschuss Widmer. Verwarnungen: 14. Doumbia (Foul), 22. Holzhauser (Foul), 34. Jeffrén (Foul), 46. Van Wolfswinkel (Foul). 66. Cvetkovic (Foul), 82. Zesiger (Foul).

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