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Basel besiegt Thun nach schwachem Start

Der eingewechselte Captain Valentin Stocker beschert dem FC Basel mit einem Tor in der 86. Minute den zweiten Auswärtssieg der noch jungen Meisterschaft. Der FCB gewinnt in Thun 3:2.
Thuns Trainer Marc Schneider war mit den Schiedsrichterentscheiden nicht immer einverstanden (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)Thuns Trainer Marc Schneider war mit den Schiedsrichterentscheiden nicht immer einverstanden (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)
Wichtiger Moment in Thun: Marcel Koller wird gleich Valentin Stocker einwechseln (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)Wichtiger Moment in Thun: Marcel Koller wird gleich Valentin Stocker einwechseln (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)
Basels Spieler feiern neben Thuns Kevin Bigler das 2:1 (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)Basels Spieler feiern neben Thuns Kevin Bigler das 2:1 (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)
Thuns Kevin Bigler (rechts) kommt zu spät: Valentin Stocker trifft zum 3:2 (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)Thuns Kevin Bigler (rechts) kommt zu spät: Valentin Stocker trifft zum 3:2 (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)
Captain Valentin Stocker ist für den FCB noch etwas wert (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)Captain Valentin Stocker ist für den FCB noch etwas wert (Bild: KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS)
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Basel besiegt Thun nach schwachem Start

(sda)

Für die Thuner wäre in dieser recht spektakulären Partie ähnlich viel drin gelegen die im vergangenen November beim ebenfalls in der Stockhorn-Arena errungenen 4:2-Sieg gegen die Basler. Rückkehrer Simone Rapp brachte die Berner Oberländer schon nach acht Minuten in Führung, und vier Minuten später hatte der baumlange Tessiner das sicher scheinende 2:0 auf dem Fuss. Er zögerte allein vor Goalie Jonas Omlin zu lange und liess sich den Ball von Eray Cömert vom Fuss spitzeln.

Drei Tage nach der Weiterkommen in der Champions-League-Qualifikation zeigte Marcel Kollers Mannschaft nach schwachen ersten 20 Minuten eine Steigerung, die den Sieg zuletzt verdient erscheinen liess. Silvan Widmer hatte kurz vor der Pause ausgeglichen, der erneut überzeugende Fabian Frei brachte die Basler kurz nach der Pause erstmals voran. Basel macht - im Unterschied viele Auftritten im letzten Herbst - immer mehr den Eindruck einer Mannschaft, die Geduld hat und bis in die letzten Minuten an den Sieg glaubt. Diese Qualität hatten ihnen zuletzt die Young Boys voraus.

Gleichwohl benötigten die Basler in der Nachspielzeit noch Glück. Der zurückgekehrte und eingewechselte Thuner Publikumsliebling Ridge Munsy verpasste den Ausgleich zum 3:3 nur um Zentimeter und nur deshalb, weil Omlin eine Hereingabe ein wenig abfälschen konnte. Das Team des in der Nachspielzeit wegen Reklamierens verwarnten Trainers Marc Schneider - seit dieser Saison sind auch die Trainer vor Karten nicht gefeit - spielte besser als beim 0:0 in Lugano, empfing aber keinen Lohn.

Thun - Basel 2:3 (1:1)

6266 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 8. Rapp (Castroman) 1:0. 43. Widmer (Frei) 1:1. 58. Frei (Okafor) 1:2. 70. Stillhart 2:2. 86. Stocker (Widmer) 2:3.

Thun: Faivre; Glarner, Sutter, Gelmi, Hefti; Castroman, Fatkic (45. Bigler), Stillhart; Salanovic (66. Munsy), Rapp, Vasic (64. Kablan).

Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Dimitriou, Riveros; Frei, Zuffi (61. Balanta); Okafor (81. Pululu), Campo, Bua (74. Stocker); Van Wolfswinkel.

Bemerkungen: Thun ohne Hediger, Tosetti, Karlen, Chihadeh, Hunziker, Ziswiler (alle verletzt), Righetti und Wanner (beide krank). Fatkic verletzt ausgeschieden. Basel ohne Ademi und Kuzmanovic (beide verletzt). Verwarnungen: 29. Hefti, 42. Fatkic (Foul), 45. Kablan (auf der Bank/Reklamieren), 62. Bigler (Foul), 90. Balanta (Foul), 93. Schneider (Trainer Thun/Reklamieren).

Rangliste: 1. Basel 3/6 (8:5). 2. Lugano 2/4 (4:0). 3. Luzern 2/4 (2:0). 4. Young Boys 2/4 (2:1). 5. Sion 3/4 (4:5). 6. St. Gallen 2/3 (2:3). 7. Servette 2/2 (1:1). 8. Thun 3/2 (4:5). 9. Neuchâtel Xamax FCS 2/1 (2:3). 10. Zürich 3/1 (1:7).

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