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Aufgabe von Wanders über 10'000 m

Julien Wanders gibt an den Weltmeisterschafen in Doha im Rennen über 10'000 auf. Gold sichert sich mit einer Jahresweltbestleistung der Ugander Joshua Cheptegei.
Julien Wanders erlebte zum WM-Abschluss eine Enttäuschung (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Julien Wanders erlebte zum WM-Abschluss eine Enttäuschung (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda)

Auf der Strasse gehört Wanders zur Weltspitze: Der 23-jährige Genfer hält die Europarekorde über 10 km (27:25 Minuten) und im Halbmarathon (59:13). Über 5 km ist er mit 13:29 Minuten gar der erste offizielle Weltrekordinhaber. Auf der Bahn hat er zwar Fortschritte erzielt - seit diesem Jahr ist er Schweizer Rekordhalter über 10'000 m (27:17,29 Minuten) -, dennoch ist er dort noch einiges von den eigenen, sehr hohen Ansprüchen entfernt.

Doha war für Wanders eine WM zum Vergessen. Nachdem er über 5000 m klar im Vorlauf gescheitert war, beendete er das Rennen über die doppelte Distanz kurz vor der Hälfte. Zunächst hatte er den Plan, sich im Feld zu verstecken, gut in die Tat umgesetzt, allerdings lief er etwas unruhig. Als dann vorne das Tempo verschärft wurde, war er leer. Die Enttäuschung war dermassen gross, dass er in der Mixed Zone, wo die Athleten mit den Journalisten sprechen, keine Auskunft gab. Ausserdem musste er in die Dopingkontrolle.

«Es ist sehr erstaunlich», sagte Louis Heyer, der Cheftrainer Lauf bei Swiss Athletics, zur Aufgabe. «Er war schon nach den 5000 m sehr enttäuscht.» Es werde schwierig für ihn, das Ganze zu verdauen. Umso wichtiger sei nun die Auswertung mit Trainer Marco Jäger. Wurden in der Vorbereitung Fehler gemacht?

Gewinner Joshua Cheptegei, vor zwei Jahren in London WM-Zweiter, verbesserte die Jahresweltbestleistung des Äthiopiers Hagos Gebrhiwet um 59 Hundertstel auf 26:48,36 Minuten. Der 23-Jährige liess dem Äthiopier Yomif Kejelcha (26:49,34) im Endspurt keine Chance. Dritter wurde der Kenianer Rhonex Kipruto (26:50,32). Damit gab es in dieser Disziplin zum ersten Mal seit 2011 wieder einen afrikanischen Sieger - bei den letzten drei Weltmeisterschaften hatte der Brite Mo Farah triumphiert.

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