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Atlético gegen Real - Griezmann gegen Benzema

In der spanischen Meisterschaft steht am Samstag mit dem «Derbi Madrileno» ein Spiel uralter Brisanz und Rivalität im Programm.
Atléticos Stürmerstar Antoine Griezmann (links) hier im Zweikampf mit Antonio Barragan von Betis Sevilla (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JOSE MANUEL VIDAL)

Atléticos Stürmerstar Antoine Griezmann (links) hier im Zweikampf mit Antonio Barragan von Betis Sevilla (Bild: KEYSTONE/EPA EFE/JOSE MANUEL VIDAL)

(sda)

Das Stadtduell zwischen Atlético und Real Madrid geht unter unüblichen Vorzeichen über die Bühne, hat Atletico zuhause doch zwei Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten und grossen Stadtrivalen zu verteidigen.

«Es gibt Leute, die auf die Meisterschaft verzichten würden, nur um dafür das Derbi Madrileno zu gewinnen», sagte Atléticos Legende Adelardo Rodriguez einmal über den Stellenwert der am 2. Dezember 1906 erstmals ausgetragenen Begegnung.

Die historische Bedeutung ist belegt, der aktuelle Tabellenstand macht die Partie aber noch einmal brisanter: Mit einem Erfolg im heimischen Wanda Metropolitano würde Atletico nicht nur Real abschütteln, sondern auch das Meisterschaftsrennen gegenüber dem sechs Punkte voraus liegenden FC Barcelona offen halten. Die Katalanen gastieren am Sonntagabend in Bilbao.

Wenige Tage nach dem 1:1 im Cup-Hinspiel gegen Barcelona, dem ersten von drei «Clasicos» in den kommenden vier Wochen, scheint die Stimmung in Reals Lager gut zu sein. Die «Königlichen» präsentieren sich etwa 100 Tage seit dem Amtsantritt von Trainer Santiago Solari zunehmend besser. Gegen Barça war das Weisse Ballett vor allem in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft gewesen. Solari sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg: «Dieses Ergebnis bestätigt, dass dieses Team sehr ernsthaft arbeitet.»

Doch Atlético agiert unter Coach Diego Simeone fast schon traditionell defensiv stabil. Nur 14 Tore haben die Rojiblancos in 22 Meisterschaftsspielen kassiert. Offensiv fehlt dem Champions-League-Finalisten von 2014 und 2016 aber oft die Durchschlagskraft. Während Barcelona schon 60 Mal traf, hält Atlético bei 32 Toren. Sogar das lange kriselnde Real hat 37 Mal angeschrieben.

Allerdings präsentiert sich Stürmerstar Antoine Griezmann seit geraumer Zeit wieder treffsicher. Der Weltmeister erzielte in sieben Spielen in diesem Kalenderjahr fünf Tore. Das Derby verspricht überhaupt ein Duell zweier französischer Stürmer in Topform zu werden. Reals Karim Benzema traf in den jüngsten fünf Auftritten sechs Mal.

Zudem rüstete Atlético im Winter nach. Alvaro Morata, ein spanischer Sturmtank mit Real-Vergangenheit, könnte just beim Derby sein Heimdebüt feiern. Der ehemalige Atlético-Junior, der als 15-Jähriger mit einem Zwischenschritt (Getafe) in Reals Nachwuchs gewechselt war, ist von Chelsea ausgeliehen und versucht nun, nachdem ihn Chelseas Trainer Maurizio Sarri als mental fragil bezeichnet hat, in der Heimat sein Image mit Toren zu verbessern. Wie Solari - nur Marcus Llorente fehlt - kann auch Simeone personell nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die zuletzt angeschlagenen Diego Godin und Saul Niguez dürften wieder im Kader stehen.

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