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Arsène Wenger verlässt Arsenal am Saisonende

Granit Xhaka erhält beim FC Arsenal auf die kommende Saison hin einen neuen Trainer. Arsène Wenger wird den Londoner Verein nach fast 22 Jahren verlassen.
(sda)

Granit Xhaka erhält beim FC Arsenal auf die kommende Saison hin einen neuen Trainer. Arsène Wenger wird den Londoner Verein nach fast 22 Jahren verlassen.

Wengers Engagement endet damit früher als ursprünglich geplant. Sein aktueller Vertrag hätte noch bis im Sommer nächsten Jahres Gültigkeit gehabt. Der Franzose entschied sich nun aber für das vorzeitige Ende der Zusammenarbeit. Der 68-Jährige steht wohl für die grössten Erfolge des Klubs, zuletzt war seine Position aber zunehmend umstritten und der Druck entsprechend grösser geworden.

"Nach genauen Überlegungen und Diskussionen mit dem Verein habe ich das Gefühl, dass es die richtige Zeit ist, um am Ende der Saison zurückzutreten", wurde Wenger auf der Website des Vereins zitiert. "Ich bin dankbar für das Privileg, dass ich so viele unvergessliche Jahre für den Klub arbeiten durfte."

Noch am Donnerstag hatte sich Wenger bei Fragen um seine berufliche Zukunft bedeckt gehalten und betont, er konzentriere sich derzeit nur auf das Sportliche. Diesbezüglich vermochte er die Erwartungen der Klubführung und der Fans nicht zu erfüllen. Arsenal liegt in der Premier League auf Platz 6 - ohne Aussicht auf Rang 4, der noch zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. Die letzte Chance für die Teilnahme an der Königsklasse bleibt für Arsenal der Gewinn der Europa League. Im Halbfinal treffen die Gunners mit Atlético Madrid aber auf einen harten Brocken.

Auch in den nationalen Cup-Wettbewerben war es Arsenal nicht nach Wunsch gelaufen. Im FA Cup scheiterte Wengers Equipe mit einem peinliche 2:4 in der dritten Runde an Zweitligist Nottingham Forest. Der Final des Liga-Cups ging gegen den neuen Meister Manchester City 0:3 verloren.

Arsenal statt Schweiz

Gleichwohl tat sich Arsenals Mehrheits-Aktionär Stan Kroenke mit Wengers Entscheid schwer. "Dies ist einer der schwierigsten Tage, die wir in all unseren sportlichen Jahren hatten. Einer der Gründe, warum wir uns bei Arsenal engagiert haben, war das, was Arsène auf und neben dem Platz in den Klub gebracht hat. Seine Langlebigkeit und Beständigkeit auf diesem hohen Niveau des Spiels werden nie wieder erreicht werden", sagte der amerikanische Milliardär.

Wenger hatte das Trainer-Amt bei Arsenal im Oktober 1996 angetreten. Der Franzose kam als grosser Unbekannter vom japanischen Profiklub Nagoya Grampus zu den Gunners. Dabei hätte Wengers Weg statt nach London beinahe in die Schweiz geführt. Der Elsässer stand 1995 bei als Nachfolger von Roy Hodgson als Nationalcoach hoch im Kurs. Das Amt übernahm damals aber Artur Jorge.

Unter Wengers Führung wurde Arsenal dreimal Meister und siebenmal Cupsieger. 1998 und 2002 führte er die Mannschaft zum Gewinn des Doubles. Ein Nachfolger für Wenger soll "sobald wie möglich" bekannt gegeben werden.

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