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Alex Wilson senkt seine Bestzeit über 200 m auf 20,26 Sekunden

Alex Wilson senkt beim Meeting «Citius» in Bern seinen Schweizer Rekord über 200 m auf 20,26 Sekunden. Der Basler stellt die Bestmarke trotz eines leichten Gegenwindes von 0,3 m/s auf.
Alex Wilson grüsst nach seinem Rekordlauf ins Publikum (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

Alex Wilson grüsst nach seinem Rekordlauf ins Publikum (Bild: KEYSTONE/PETER SCHNEIDER)

(sda)

Wilson war somit um drei Hundertstel schneller als vor zwei Wochen an den Schweizer Vereins-Meisterschaften in Basel. Vergangenen Sonntag hatte er wegen Beschwerden im Knie als Vorsichtsmassnahme noch auf das Diamond-League-Meeting in Stockholm verzichtet.

Der gebürtige Jamaikaner Wilson, auch nationaler Rekordhalter über 100 m, war über die halbe Bahnrunde schon einmal schneller gelaufen. Vor einem Jahr an den Schweizer Meisterschaften kam er nach 20,23 Sekunden ins Ziel. Er war damals unter Protest gestartet, weil er zuvor wegen eines Fehlstarts die Rote Karte gesehen hatte. Weil sein Protest abgelehnt wurde, erhielt auch der Rekord keine Anerkennung.

Dass Wilson diese Saison primär über die lange Sprintstrecke in Form ist, bildet für ihn keine Überraschung. «Ich habe noch nicht viel Schnelligkeit trainiert, damit beginnen wir nun erst», sagte er. Sein Saisonziel bleibe der Gewinn einer Medaille an den Europameisterschaften in Berlin.

Auch Kambundji siegte

Mujinga Kambundji enttäuschte bei ihrem neuen Heim-Meeting ihre zahlreich anwesenden Fans nicht. Vom Start weg war die Berner Lokalmatadorin über 100 m ganz vorne dabei. Auf den letzten Metern rang sie ihre ärgste Konkurrentin, die Bulgarin Ivet Lalova-Collio, die 100-m-Europameisterin von 2012, nieder. Mit 11,23 Sekunden blieb Kambundji 7 Hundertstel über ihrer Saisonbestleistung.

Die Schweiz verfügt seit diesem Jahr wieder über einen Hürdensprinter, der international mithalten kann. Jason Joseph bewies mit seinem Sieg über 110 m Hürden einmal mehr, welch grosses Talent in ihm steckt. Der Baselbieter kämpfte sich auf den letzten Metern an seinen letzten Konkurrenten vorbei und lief zu einer persönlichen Bestzeit von 13,46 Sekunden. Zum Schweizer Rekord von Andreas Kundert fehlen Joseph nur noch fünf Hundertstel.

Die Schweizer Frauenstaffel über 4x400 m nutzte eine seltene Möglichkeit, ausserhalb grosser Meisterschaften in dieser Disziplin starten zu können. Cornelia Halbheer, Robine Schürmann, Sarah Atcho und Lea Sprunger brachten eine Zeit von 3:29,46 Minuten ins Ziel. Damit dürfte ihnen die Qualifikation für die EM in Berlin, für welche die besten 16 Nationen des Kontinents zugelassen werden, nicht mehr zu nehmen sein. Das Quartett blieb zudem weniger als eine Sekunde über dem Schweizer Rekord (3:28,52).

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