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Alex Ferguson musste notfallmässig operiert werden

Manchester Uniteds langjähriger Trainer Alex Ferguson muss sich notfallmässig einer Operation unterziehen.
Alex Ferguson gewann als Trainer von Manchester United 38 Trophäen (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

Alex Ferguson gewann als Trainer von Manchester United 38 Trophäen (Bild: KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER)

(sda)

Manchester Uniteds langjähriger Trainer Alex Ferguson muss sich notfallmässig einer Operation unterziehen.

Über seinen wahren Gesundheitszustand kursieren im Verlauf des Samstagabends nur diffuse Meldungen. Gemäss einer Mitteilung von Manchester United ist der Eingriff gut verlaufen. "Er braucht aber intensive Pflege, um seine Erholung zu optimieren", so der Ex-Klub von Ferguson.

Die besorgniserregenden Nachrichten verbreiteten sich in der Fussball-Szene rasend schnell. Michael Carrick, der aktuelle Captain von Manchester United, reagierte auf seinem Twitterkanal bestürzt: "Ich bin am Boden zerstört. Alle meine Gedanken und Gebete sind bei ihm und seiner Familie. Sei stark, Boss!"

Noch am vergangenen Sonntag hatte der mit 49 Trophäen erfolgreichste Coach der britischen Fussball-Geschichte den scheidenden Arsenal-Boss Arsène Wenger im Old Trafford geehrt und in bester körperlicher Verfassung feierlich verabschiedet.

Ferguson ist beim englischen Rekordmeister eine beispiellose Grösse. Nach seinem WM-Intermezzo mit dem schottischen Nationalteam wechselte er im November 1986 zur United und prägte bis zu seinem Rückzug 2013 die zweite goldene Ära seit der Matt-Busby-Epoche.

Zusammen mit der Generation um Roy Keane, Ryan Giggs, den Neville-Brothers, Peter Schmeichel, David Beckham, Paul Scholes und Wayne Rooney dominierte Ferguson den europäischen und englischen Fussball phasenweise nach Belieben.

Der mächtigste Coach der letzten Dekade führte im Bedarfsfall mit eiserner Hand und etablierte die United in allen Bereichen an der Spitze. Während seiner Amtszeit im rauen Nordwesten Englands gewann er alles: zweimal die Champions League, 13 Premier-League-Titel, fünf FA-Pokale, viermal den Liga-Cup, den Cupsieger-Cup, den Klub-WM-Titel - im persönlichen Zenit 1999 das Triple.

Lanciert hat er seine grossartige Laufbahn in seiner Heimat. Mit dem krassen Aussenseiter FC Aberdeen sorgte er 1983 weltweit für Schlagzeilen. Der Coup im Cupsieger-Cup-Endspiel gegen Real Madrid ging in die Annalen ein.

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