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Acht Punkte bis zum Titel - höchstens!

Die Young Boys können nach dem 2:2 vom Mittwoch in Thun am Sonntag noch nicht Meister werden. Aber sie streben den nächsten Dreier auf dem Weg zum Titel an. Noch fehlen acht Punkte.
Noch gibt es am Sonntag keine Meisterparty, die YB-Fans jubeln trotzdem (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Noch gibt es am Sonntag keine Meisterparty, die YB-Fans jubeln trotzdem (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

(sda)

Die Young Boys können nach dem 2:2 vom Mittwoch in Thun am Sonntag noch nicht Meister werden. Aber sie streben den nächsten Dreier auf dem Weg zum Titel an. Noch fehlen acht Punkte.

In Bern hat der Meister-Countdown längst begonnen. 12, 9, 8! Es sind die fehlenden Punkte bis zum ersten Titel seit 1986 (sofern Verfolger Basel alle seine Spiele gewinnt, sonst sind es weniger). "Tout Berne" fiebert der grossen Party entgegen. Steigen kann sie wegen dem Punktverlust am Mittwoch in Thun noch nicht im Heimspiel vom Sonntag gegen Lausanne-Sport.

Womöglich aber auch noch nicht eine Woche später zuhause gegen Luzern - es sei denn der FC Basel gibt entweder gegen Sion oder gegen Thun Punkte ab. Den Bernern kann es egal sein. Mittlerweile sind seit jenem 24. Mai 1986 und dem 4:1-Sieg bei Neuchâtel Xamax 11'656 Tage vergangen. Da spielt es keine grosse Rolle, ob der Titel eine Woche früher oder später Tatsache wird.

Dass gegen Lausanne drei weitere Punkte hinzukommen, daran zweifelt niemand. Lausannes Hoffnung vor dem Gastspiel beim designierten Meister besteht darin, dass die Absetzung von Trainer Fabio Celestini eine rasche Wirkung zeigt. Daneben spricht nichts für die Waadtländer, die nach einer Serie von drei Niederlagen die Rote Laterne mitbringen. Seit April 2013 setzte sich YB in zehn von zwölf Duellen mit LS durch.

In Basel glaubt keiner an die grosse Wende im Titelrennen, selbst wenn der FCB zuletzt wenigstens von den Resultaten her in die Spur gefunden hat. In der April-Tabelle führt der abtretende Meister mit 13 Punkten aus fünf Spielen. Mit einem Sieg in Sitten am Sonntag könnte der FCB seine Serie von fünf Erfolgen aus dem Spätherbst egalisieren.

Die Hürde ist im Tourbillon allerdings hoch, auch wenn die beiden Teams in der Tabelle durch sieben Ränge und 27 Punkte getrennt sind. Vor wenigen Wochen realisierte der FCB gegen die Walliser einen glückhaften 1:0-Heimsieg. Es war einer dieser Erfolge in einer Reihe von Spielen, welche die Basler zwar gewannen, aber nicht mit einer guten Leistung überzeugten.

Der Tabellenvorletzte Sion hat nach den zwei Siegen in Lausanne und in Luzern am Mittwoch gegen Lugano zuhause eher unerwartet verloren. Mit der sehr defensiven Spielweise der Tessiner kamen die Walliser nicht zurecht. Trainer Maurizio Jacobacci zweifelt, dass es gegen Basel ein völlig anderes Spiel geben wird. "Ich denke, dass Basel vorsichtig spielen wird. Viele Räume kriegen wir auch gegen den FCB nicht."

Bei Luzern gegen den FC Zürich stehen die Europa-League-Plätze im Fokus. Wahrscheinlich ist, dass sich am Ende beide, derzeit auf den Rängen 4 beziehungsweise 5 klassiert, für den internationalen Wettbewerb qualifizieren. Doch im besten Fall - als Dritter, wenn YB den Cup gewinnt, oder der FCZ als Cupsieger - ist man direkt in den Gruppenspielen dabei. Im schlechtesten Fall - zum Beispiel als Fünfter - geht die internationale Saison bereits in der 2. Runde der Qualifikation los. Das wäre Mitte Juli noch vor dem Saisonstart in der Super League.

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