Abe - G7 unterstützt «umfassende» Olympische Spiele

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hat bekanntgegeben, dass sich die Gruppe der sieben Staats- und Regierungschefs G7 bereiterklärt habe, «umfassende» Olympischen Spiele zu unterstützen. Offenbar gehen die Meinungen dabei allerdings auseinander.

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Japan hofft, die Olympischen Spiele 2020 trotz der Coronavirus-Krise durchführen zu können und erhält dafür Unterstützung der G7-Staaten.

Japan hofft, die Olympischen Spiele 2020 trotz der Coronavirus-Krise durchführen zu können und erhält dafür Unterstützung der G7-Staaten.

KEYSTONE/AP/Eugene Hoshiko
(sda/reu)

«Wir tun alles in unserer Macht stehende, um uns für die Spiele vorzubereiten, und wir wollen ein komplettes Ereignis als Beweis dafür liefern, dass die Menschheit das neue Coronavirus besiegen kann», so Abe weiter. Die Staats- und Regierungschefs bekundeten ihre Unterstützung dafür, sagte Abe zu Reportern gegen Mitternacht in Tokio, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der G7 per Videokonferenz abgestimmt hatten.

Auf die konkrete Frage, ob ein G7-Vertreter eine Verschiebung der Spiele angesichts der Coronavirus-Pandemie vorgebracht habe, wich Abe allerdings aus. US-Präsident Donald Trump sei der Auffassung, dass das Schlimmste bis Juli oder August vorbei sein könnte, hiess es.

Sportwettkämpfe sind in Europa zum Erliegen gekommen und behindern die Vorbereitung der Athleten auf die Olympischen Spiele. Der Chef des französischen Olympischen Komitees hatte beispielsweise gesagt, die Pandemie müsse ihren Höhepunkt erreicht haben und bis Ende Mai rückläufig sein, damit die Olympischen Spiele planmässig stattfinden könnten. Die Olympischen Spiele sind vom 24. Juli bis zum 9. August in Tokio geplant.