Zwei Frauen und ein Mönch erhalten den Prix Sana 2019

Sie helfen seit Jahren jenen, denen es nicht so gut geht: Ein Kapuzinermönch und zwei Frauen aus dem Tessin und dem Berner Seeland sind deshalb am Samstag in Luzern mit dem Gesundheitspreis Prix Sana 2019 ausgezeichnet worden. Sie erhalten je 10'000 Franken.

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Mönch mit zwei Damen: Fra Martino Dotta (Mitte), flankiert von Anna Maria Sury (links) und Margaretha Rieser (rechts) nach der Übergabe des Prix Sana 2019.

Mönch mit zwei Damen: Fra Martino Dotta (Mitte), flankiert von Anna Maria Sury (links) und Margaretha Rieser (rechts) nach der Übergabe des Prix Sana 2019.

Keystone/THOMAS HODEL
(sda)

Vergeben wird der Prix Sana von der gemeinnützigen Fondation Sana. Sie unterstütze damit Personen, die sich durch ein besonderes persönliches Engagement ihren Mitmenschen gegenüber auszeichnen, teilte die Stiftung mit. Mit einer Preissumme von insgesamt 30'000 Franken vergebe sie den höchstdotierten Gesundheitspreis der Schweiz.

Dieses Jahr gingen zwei Auszeichnungen in den Kanton Tessin. Preisträgerin Anna Maria Sury aus Muralto engagiert sich seit ihrer Kindheit für kranke Menschen. Als Initiantin des Vereins «Turismo Inclusivo» ermöglicht sie Betroffenen der unheilbaren degenerativen Krankheit ALS Ferien dank Rundumbetreuung.

Der Kapuzinermönch Fra Martino Dotta aus Bellinzona hat die Stiftung «Fondazione Francesco» gegründet, um sich um die Bedürfnisse der stetig steigenden Zahl armer Menschen zu kümmern. Die dritte Preisträgerin, Margaretha Rieser aus Dotzigen BE, unterstützt und betreut neben ihrer Familienarbeit regelmässig alleinstehende Frauen und psychisch angeschlagene Menschen.