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Zug feiert mit dem traditionellen Chriesisturm die Kirsche

In der Stadt Zug sind am Montag wieder die Chriesi gestürmt worden. Mit dem spektakulären Kirschbaumleiterrennen, dem «Chriesisturm» durch die Altstadt, wird offiziell die Zuger Kirschensaison eröffnet. Es zeichnet sich eine üppige Ernte ab.
Bei bestem Wetter legten sich die Zugerinnen und Zuger auch in diesem Jahr wieder beim «Chriesisturm» für die lokale Kirschenbranche ins Zeug. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Bei bestem Wetter legten sich die Zugerinnen und Zuger auch in diesem Jahr wieder beim «Chriesisturm» für die lokale Kirschenbranche ins Zeug. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Der spektakuläre Anlass, den die Kirschenlobby wieder zum Leben erweckte, wartete bei seiner zehnten Austragung mit einigen Neuerungen auf. Erstmals massen sich fünf Frauen mit Chriesihutten auf dem Rücken. Mit dabei: Frau Landammann Manuela Weichelt-Picard, Regierungsrätin des Kantons Zugs der Alternativen - die Grünen.

Laut der IG Zuger Kirschen wurden solche Tragkörbe im 18. Jahrhundert eingesetzt, als es darum ging, nach dem Läuten einer Glocke (Chriesigloggä) möglichst schnell zu den Kirschbäumen auf der Allmend zu rennen. Höhepunkt des Chriesisturms ist jeweils das Leiterrennen der Männer-Teams durch die Zuger Altstadt.

Die Obstbauern dürfen sich überdies auf eine reiche Ernte freuen. Der Schweizerische Obstverband schätzt, dass rund 3000 Tonnen Kirschen von den Bäumen geholt werden können. Das wäre die drittgrösste Ernte seit 2000. Im vergangenen Jahr setzte der Frost den Kirschen stark zu.

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