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Zahl der Todesopfer nach Brand in Solothurn steigt auf sieben

Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Solothurn vom frühen Montagmorgen hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein eritreisches Kind im Schulalter, welches beim Brand schwer verletzt wurde, ist seinen Verletzungen erlegen.
Die Zahl der Todesopfer nach dem Brand vom Montag in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Solothurn erhöht sich auf sieben. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

Die Zahl der Todesopfer nach dem Brand vom Montag in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Solothurn erhöht sich auf sieben. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf sieben. Zwei weitere Kinder befinden sich nach wie vor im Spital. Eines davon ist schwer und eines mittelschwer verletzt, wie die Solothurner Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte.

Alle sieben Verstorbenen sind Angehörige einer vier- beziehungsweise fünfköpfigen Familie und stammen ursprünglich aus Eritrea und Äthiopien. Sie bewohnten im Brandobjekt je eine Wohnung. Es handelt sich um vier erwachsene Personen im Alter zwischen 27 und 33 Jahren, ein Kleinkind sowie um zwei Kinder im Schulalter.

Unsachgemässer Umgang mit einer Zigarette führte gemäss Polizei zum Brand in dem Mehrfamilienhaus. Das Feuer entstand in einem unteren Stockwerk und entwickelte starken Rauch. Dieser breitete sich im ganzen Gebäude aus. Der Brand zerstörte das Erdgeschoss komplett.

Jene Person, die den Brand vermutlich ausgelöst hatte, wurde mittlerweile aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Es lägen keine Haftgründe vor, sagte Cony Zubler, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Solothurn, dem Regionalsender Tele M1.

Die beschuldigte Person habe zugegeben im Bett geraucht zu haben. Dies decke sich mit den derzeitigen Erkenntnissen der Brandermittler. Es bestehe keine Flucht- oder Verdunkelungsgefahr, hiess es. Die Person werde von Fachleuten betreut.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete gegen sie eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, mehrfacher fahrlässiger Körperverletzung und wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst.

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