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Wenige Vorfälle mit Fans trüben Bilanz der Luzerner Fussballsaison

Fünf Mal ist es in der Fussballsaison 2017/2018 bei Heimspielen des FC Luzern zu Vorfällen gekommen. Die Auseinandersetzungen unter den Fanlagern und mit der Polizei trübten die positive Bilanz der vergangenen Spielsaison leicht.
Die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartement zieht eine durchzogene Bilanz der Spielsaison. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

Die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartement zieht eine durchzogene Bilanz der Spielsaison. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Die Vorfälle passierten bei der Qualifikation zur Europa League, dem Cup-Spiel gegen den SC Kriens, den Heimspielen gegen den FC Zürich und dem Heimspiel gegen den FC Basel, wie das Luzerner Justiz- und Sicherheitsdepartement am Dienstag mitteilte. Als Reaktion darauf sei die Kommunikation mit der Quartierbevölkerung und zwischen den Organisationen verstärkt worden.

Für die Sicherheit an Heimspielen ist der FC Luzern mit privaten Sicherheitsleuten intern im Stadion zuständig, die Luzerner Polizei mit ihren Mitarbeitenden im Ordnungsdienst im öffentlichen Raum. Gestützt auf eine Vereinbarung über den Kostenersatz für Polizeieinsätze bei Fussballspielen in der Swissporarena aus dem Jahr 2016 leistet der FC Luzern einen Beitrag.

Im vergangenen Kalenderjahr waren es 525'000 Franken, wie es beim Justiz- und Sicherheitsdepartement auf Anfrage hiess. Der Verein profitierte von Rabatten für seine Bemühungen und einem Bonus in der Höhe von 345'000 Franken auf den Ausgangsbetrag von 870'000 Franken.

Für die abgelaufene Saison zieht der «Runde Tisch Fussball» eine positive Bilanz. Das Gremium wird vom Vorsteher des Justiz- und Sicherheitsdepartements (JSD) in der Regel einmal jährlich einberufen. Dazu gehören der FC Luzern, die Fanarbeit Luzern, die beiden Dachorganisationen der FC Luzern-Fans USL und Vereinigte FCL-Fanclubs (VFFC), die Verkehrsbetriebe Luzern VBL sowie die Luzerner Polizei und die Behörden von Stadt und Kanton.

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