Vorarbeiten für Schnelltests nehmen Zeit in Anspruch

Der Bundesrat hat am vergangenen Mittwoch die Zulassung von Corona-Schnelltests beschlossen. Bereits am Montag sollten diese eingeführt werden. Bei diversen Anbietern werden die Vorarbeiten laut dem obersten Kantonsarzt jedoch noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

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Corona-Schnelltests sind seit Montag erhältlich, allerdings nicht überall. Der Test eignet sich laut BAG nicht für Risikopersonen.

Corona-Schnelltests sind seit Montag erhältlich, allerdings nicht überall. Der Test eignet sich laut BAG nicht für Risikopersonen.

KEYSTONE/ENNIO LEANZA
(sda)

Die dafür vorgesehenen Leistungserbringer wie Apotheken, Arztpraxen, Spitäler und Testzentren müssten dazu die dafür notwendigen Prozesse, Personalkapazitäten mit entsprechender Ausbildung und Räumlichkeiten mit den vorgeschriebenen Schutzvorkehrungen organisieren, teilte der Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte (VKS), Rudolf Hauri, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Das Angebot werde sich somit in den nächsten Tagen weiter ausbreiten, «wobei sich kaum alle Arztpraxen und Apotheken dazu entscheiden werden, Schnelltests anzubieten», schrieb Hauri. Es sei davon auszugehen, dass in den ersten Tagen die Schnelltests hauptsächlich in den grösseren Testzentren zum Einsatz kommen.

Es stünden täglich 50'000 Schnelltests zur Verfügung. Bei den Kantonen seien ausreichend Schnelltests eingetroffen, diese werden nun an die Leistungserbringer, welche Schnelltests anbieten können und wollen, verteilt.

Wie es am Freitag vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) hiess, sollte der Corona-Schnelltests ab dem 2. November in Apotheken und Arztpraxen verfügbar sein. Der Test ist gratis, Resultate liegen innerhalb von 15 Minuten vor. Die Ergebnisse der Tests werden automatisch dem BAG übermittelt. Empfohlen werden Schnelltests für Menschen mit Symptomen seit weniger als vier Tagen, nicht aber für Risikogruppen.