Von Gewitter aufgeschreckte Vögel fliegen in Fensterscheiben

Ein nächtliches Gewitter hat in der Baselbieter Gemeinde Birsfelden zu einem Vogelsterben geführt. Es wird vermutet, dass die tot aufgefundenen 32 Singdrosseln durch das Gewitter aufgeschreckt wurden und der Schwarm in die Fensterscheiben des Rheinkraftwerks flog.

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Am Boden liegen tote Vögel: Sie waren vermutlich durch das nächtliche Gewitter aufgeschreckt worden. Der ganze Schwarm mit 32 Singdrosseln flog in die Fensterscheiben des Kraftwerks Birsfelden. (Bild: Polizei Basel-Landschaft)

Am Boden liegen tote Vögel: Sie waren vermutlich durch das nächtliche Gewitter aufgeschreckt worden. Der ganze Schwarm mit 32 Singdrosseln flog in die Fensterscheiben des Kraftwerks Birsfelden. (Bild: Polizei Basel-Landschaft)

(sda)

Die Meldung über das Vogelsterben war am Sonntagmorgen kurz nach 10.45 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft eingegangen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Der beigezogene Sachverständige des kantonalen Jagd- und Fischereiwesens Basel-Landschaft vermute, dass die Vögel, die auf der Kraftwerkinsel in Birsfelden nächtigten, durch das Gewitter in der Nacht auf Sonntag aufgeschreckt worden seien. In der Folge sei der ganze Schwarz in die grossen Fensterscheiben des Kraftwerks geflogen. Durch den Aufprall auf die Fensterscheiben seien insgesamt 32 Singdrosseln gestorben.