Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Tourismus legt in den fünf grössten Schweizer Städten weiter zu

Der Städtetourismus hat in der Schweiz 2018 wie schon im Vorjahr zugelegt. Im Ranking des Konjunkturforschungsinstituts BAK Economics von zehn ausländischen und den fünf grössten Schweizer Städten belegt Genf als beste Schweizer Destination aber nur den neunten Rang.
Der Städtetourismus hat in der Schweiz im vergangenen Jahr erneut zugelegt. Sehr beliebt bei Touristen ist die Stadt Genf. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

Der Städtetourismus hat in der Schweiz im vergangenen Jahr erneut zugelegt. Sehr beliebt bei Touristen ist die Stadt Genf. (Bild: KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)

(sda/awp)

Genf profitiert laut BAK Economics von einer ausgezeichneten Ertragskraft und einer überdurchschnittlichen Auslastung. Allerdings zeigte die Rhonestadt im vergangenen Jahr die schwächste Entwicklung der Übernachtungszahlen unter allen 15 betrachteten Städte-Destinationen.

Zürich belegte als zweitbeste Schweizer Städte-Destination den 11. Platz, wobei sich die Limmatstadt vor allem auf eine gute Auslastung der Kapazitäten stützen konnte. Bern, Lausanne und Basel belegten die Schlussplätze im gesamten Ranking.

Barcelona an der Spitze

An der Spitze standen hingegen Barcelona, Florenz, Prag, Verona und München. Da diese internationalen Konkurrenten vor allem in den Jahren 2015 und 2016 im Gegensatz zur Schweiz kräftig expandierten, haben die hiesigen Städte über die letzten 5 Jahre hinweg im Saldo Marktanteile eingebüsst.

Denn die Jahre 2015 und 2016 waren durch die abrupte Frankenaufwertung nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015 für den Schweizer Tourismus schwierig, wie es in der Auswertung von BAK Economics heisst. Damals hätten die Schweizer Städtedestinationen mit einem nur noch schwachen Anstieg der Übernachtungen von im Schnitt knapp einem Prozent pro Jahr vorlieb nehmen müssen.

Dies habe sich in den vergangenen zwei Jahren jedoch wieder markant geändert: Mit einem Nachfrageplus von 7,1 Prozent im Jahr 2017, respektive 5,6 Prozent im Jahr 2018 hätten die Schweizer Städte wieder klar aufgeholt. Sie seien damit so dynamisch gewachsen wie seit der Finanzkrise von 2008 nicht mehr.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.