Tessiner Theaterschaffende wehren sich gegen Massnahmen

Die Vereinigten Theaterschaffenden der italienischen Schweiz fordern die Regierung auf, die am Sonntag verfügten Massnahmen zu revidieren. Das Verbot von öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als fünf Personen mache alle Anstrengungen der letzten Monate zunichte.

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Die Vereinigten Theaterschaffenden der italienischen Schweiz wehren sich gegen die neuen Massnahmen im Tessin. Im Bild das Teatro Sociale in Bellinzona.

Die Vereinigten Theaterschaffenden der italienischen Schweiz wehren sich gegen die neuen Massnahmen im Tessin. Im Bild das Teatro Sociale in Bellinzona.

KEYSTONE/KARL MATHIS
(sda)

Die seit Montag geltenden Massnahmen hätten die Theater der Südschweiz gezwungen, Vorstellungen kurzfristig abzusagen und Ensembles sowie Künstler ein weiteres Mal zu entlassen, schreiben die Vereinigten Theaterschaffenden der italienischen Schweiz (Tasi) in einer am Dienstag verschickten Medienmitteilung. Die neuen Regeln machten alle Anstrengungen der letzten Monate zunichte.

Die Regierung stufe Kultur offenbar als «nicht notwendig» ein, während beispielsweise Shopping in der momentanen Situation als unverzichtbar gelte. Das sei störend, halten die Tasi fest. Ausserdem habe sich bisher keine nennenswerte Anzahl von Personen in Theatern mit dem Coronavirus infiziert.