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Swiss Re schreibt nach neun Monaten einen Gewinn von 1,3 Mrd USD

Die Swiss Re hat im laufenden Geschäftsjahr nach neun Monaten einen Gewinn in Höhe von 1'343 Millionen US-Dollar nach 1'090 Millionen im Vorjahreszeitraum erzielt und damit die Erwartungen der Analysten erreicht.
Der Rückversicherer Swiss Re hat erneut hohe Kosten für Katastrophen schultern müssen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

Der Rückversicherer Swiss Re hat erneut hohe Kosten für Katastrophen schultern müssen. (Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ)

(sda/awp)

Der Rückversicherer musste erneut hohe Kosten für Katastrophen schultern. Den zweiten Teil des Aktienrückkaufs wird man unter anderem deshalb nicht durchführen.

Die Rechnung der Swiss Re wurde im laufenden Jahr erneut von Grossschäden belastet. Dabei belaufen sich die erwarteten Kosten für den Hurrikan «Dorian», der vor allem auf den Bahamas für Zerstörung gesorgt hatte, auf rund 300 Millionen Dollar, wie der Rückversicherer am Donnerstag mitteilte. In Japan fiel Taifun «Faxai» in der Rechnung mit 460 Millionen noch deutlicher ins Gewicht.

Und die Lage bleibt im vierten Quartal angespannt. In Kalifornien wüten derzeit Waldbrände und drohen eine Vielzahl von Häusern in Flammen aufgehen zu lassen. Und in Japan hatte Anfang Oktober mit «Hagibis» ein weiterer Taifun zu grossen Überschwemmungen geführt.

Verlust bei Corporate Solutions

In der Sparte Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C Re) verschlechterte sich der Schaden-Kostensatz durch die Kosten aus Naturkatastrophen um 1,9 Prozentpunkte auf 101,4 Prozent und liegt somit leicht über dem für die Profitabilität des Geschäfts massgebenden Niveau von 100 Prozent. Dank hoher Anlagegewinnen schrieb die Sparte einen Gewinn von 880 Millionen Dollar nach zuvor 634 Millionen.

Schlechter schnitt das Geschäft mit Erstversicherungen (Corporate Solutions) ab. Dort resultierte mit Blick auf die Umstrukturierung eine hohe Combined Ratio von 127,0 Prozent nach 105,4 Prozent im Vorjahr. Daraus resultierte ein hoher Verlust von 441 Millionen Dollar.

Weiteres Wachstums

Mit Blick nach vorne will Swiss Re weiter profitabel wachsen. Dabei werde man auf Basis der nach wie vor «sehr starken» Kapitalausstattung in dem sich verbessernden Preisumfeld Wachstumschancen nutzen, wird Finanzchef John Dacey in der Mitteilung zitiert. Von Januar bis September wuchsen die verdienten Nettoprämien primär dank dem P&C Re-Geschäft um 10 Prozent auf 28,4 Milliarden Dollar.

Derweil wird der Rückversicherer die zweite Tranche des an der Generalversammlung beschlossenen Aktienrückkaufs nicht ausführen. Der Grund dafür seien die hohen Naturkatastrophenschäden sowie der Verzicht auf den Börsengang der Tochter ReAssure, hiess es. Die erste Tranche im Umfang von bis zu 1 Milliarde Franken wurde im Mai lanciert und das Programm sei bis Ende September zu über 60 Prozent umgesetzt worden.

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