Swiss Re-Chef: Corona kostet Weltwirtschaft 12 Billionen Dollar

Der Rückversicherer Swiss Re erwartet im laufenden und im kommenden Jahr schwere Beeinträchtigungen der Weltkonjunktur durch die Coronavirus-Krise. «Wir gehen davon aus, dass die Leistungseinbusse in diesen zwei Jahren weltweit 12 Billionen Dollar betragen wird.»

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Der Rückversicherer Swiss Re rechnet im laufenden und im kommenden Jahr mit riesigen Kosten von 12 000 Milliarden Dollar für die Weltwirtschaft durch die Coronavirus-Krise.

Der Rückversicherer Swiss Re rechnet im laufenden und im kommenden Jahr mit riesigen Kosten von 12 000 Milliarden Dollar für die Weltwirtschaft durch die Coronavirus-Krise.

KEYSTONE/GAETAN BALLY
(sda/awp/reu)

Dies sagte Konzernchef Christian Mumenthaler am Mittwoch auf einer online abgehaltenen Konferenz des Finanzinformationsanbieters Bloomberg. Die Versicherer könnten das nicht auffangen, denn ihre Bilanzen machten nur einen kleinen Bruchteil dieser Summe aus.

Die Branche habe die Pandemie insgesamt gut bewältigt, weil sie mit viel Kapital in die Krise gegangen sei. Zudem sei ihr das Risiko bewusst gewesen. Mumenthaler hält den für die Branche erwarteten Gesamtschaden von 50 bis 80 Milliarden Dollar für überschaubar.

Denn die Schäden durch Naturkatastrophen hätten sich alleine 2017 auf mehr als 140 Milliarden Dollar belaufen. Was in der Krise nicht gut funktioniert habe, sei ein Verständnis für den Umfang der Schäden, die durch Versicherungen gedeckt seien. «Eine Pandemie, und das weiss die Versicherungswirtschaft, ist kein Risiko, das man decken kann», sagte der Swiss Re-Chef.