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Swiss-Flugzeug verliert Teile über Frankreich

Ein Swiss-Flugzeug hat Ende Juli auf dem Weg von Genf nach London über Frankreich Teile verloren. In der Folge musste das Flugzeug in Paris zwischenlanden. Nun hat die französische Flugunfall-Untersuchungskommission (BEA) einen Zeugenaufruf erlassen.
Ein Flugzeug des Typs Airbus A220-300 von Swiss. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Ein Flugzeug des Typs Airbus A220-300 von Swiss. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(sda/afp)

Der Vorfall habe sich am 25. Juli auf dem Flug LX348 ereignet, bestätigte die Swiss am Mittwoch eine Meldung des Onlineportals «20 Minuten» gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. An Bord des Fluges befanden sich demnach 116 Fluggäste und 5 Crewmitglieder. Bei der Landung auf dem Flughafen Charles-de-Gaulle sei niemand verletzt worden.

Laut Swiss hatte der Vorfall keine Notlandung zur Folge, sondern «eine kontrollierte Zwischenlandung.» Das Online-Portal bezieht sich bei der Berichterstattung auf eine Meldung von «The Aviation Herald». Demnach handelt es sich um ein Flugzeug des Typs CS300 (A220-300), das erst seit rund zwei Jahren im Einsatz ist. Die ursprünglich unter dem Namen C-Series vermarkteten Flugzeuge von Bombardier wurden von Airbus übernommen.

Laut Nachrichtenagentur AFP, die sich auf eine Twittermeldung von BEA bezieht, fielen Teile des Triebwerks aus einer Höhe von 10'000 Meter in einen Wald in der Nähe der Gemeinden Perrigny-sur-Armançon und Cry zwischen Paris und Dijon. Den Zeugenaufruf erliess die BEA am Dienstag. Gemäss BEA soll es sich um Teile eines Triebwerks handeln, die aus Titan bestehen und die Grösse von bis etwa 30 Zentimetern haben. Laut «Aviation Herald» gab es beim Vorfall einen lauten Knall und Flammen.

Wie es bei Swiss auf Anfrage hiess, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht bestätigt werden, um welche Teile es sich handelt. Die Untersuchung der US-Sicherheitsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) sei noch im Gange. Vorfälle, bei denen ein Flugzeug Teile verliert, sind laut Swiss absolute Einzelfälle. Gemäss BEA handelt es sich um einen schwerwiegenden Zwischenfall.

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