Sprengkörper mit Unterstützung der Armee gesichert

Im Logistikcenter der Armee ist am späten Donnerstagabend in Hinwil ZH ein Sprengkörper gesichert und abtransportiert worden. Aus Sicherheitsgründen wurde ein begrenztes Gebiet abgesperrt und die Bewohner wurden informiert.

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Polizei und Armee standen am Donnerstagabend im Einsatz, um einen Sprengkörper zu sichern und abzutransportieren.

Polizei und Armee standen am Donnerstagabend im Einsatz, um einen Sprengkörper zu sichern und abzutransportieren.

KEYSTONE/WALTER BIERI
(sda)

Die Zürcher Kantonspolizei hatte kurz nach 12 Uhr die Meldung erhalten, dass im Logistikcenter in Hinwil ein Sprengkörper gesichert und abtransportiert werden müsse, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Beim Sprengkörper habe es sich um einen Blindgänger gehandelt, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage.

Die Zürcher Kantonspolizei sowie das Forensische Institut Zürich seien ausgerückt, um Spezialisten der Armee bei den Abklärungen zu unterstützen und um allfällige sichernde Massnahmen zu treffen.

Aus Sicherheitsgründen seien um 20.45 Uhr für rund eine halbe Stunde in einem kleinen definierten Bereich die Bewohner von rund zehn Gebäuden mit Verhaltensanweisungen informiert worden. Weiter seien die Bahnstrecke sowie die Zürichstrasse zwischen Hinwil und Wetzikon im betroffenen Abschnitt kurzzeitig gesperrt worden.

Der Sprengkörper sei durch Spezialisten des Kompetenzzentrums für Kampfmittel- und Minenräumung mit einem Fernlenkmanipulator in einen speziellen Behälter verladen und zur Vernichtung abtransportiert worden, wie ein Sprecher der Zürcher Kantonspolizei sagte. Durch die getroffenen Sicherheitsmassnahmen habe keine Gefahr für die Bevölkerung und die Mitarbeiter des Militärbetriebs bestanden.