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Sommerzeit zu Ende: Uhren wurden zurückgestellt

In der Nacht zum Sonntag ist die Sommerzeit zu Ende gegangen. Um 3.00 Uhr wurden die Uhren auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Damit gilt in der Schweiz und den umliegenden Ländern wieder Winterzeit.
Eine Stunde länger schlafen: In der Nacht auf Sonntag wurden die Uhren in der Schweiz für die Winterzeit um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. (Bild: KEYSTONE/STR)

Eine Stunde länger schlafen: In der Nacht auf Sonntag wurden die Uhren in der Schweiz für die Winterzeit um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. (Bild: KEYSTONE/STR)

(sda)

Für viele Menschen bedeutet die Umstellung in dieser Nacht eine Stunde mehr Schlaf. Die Sonne geht nun morgens eine Stunde früher auf und abends eine Stunde früher unter. Die Winterzeit gilt für die kommenden fünf Monate. Die nächste Zeitumstellung ist am 31. März 2019.

Die sogenannte Normalzeit könnte sich aber bald dauerhaft durchsetzen, denn der Widerstand gegen die Zeitumstellung wächst. Auf dem politischen Parkett wird intensiv über die dauerhafte Abschaffung der jährlichen Zeitumstellung diskutiert, insbesondere in den Nachbarländern der Schweiz.

EU-Umfrage für Abschaffung

Die EU-Kommission legte kürzlich einen entsprechenden Vorschlag vor, nachdem sich in einer gesamteuropäischen Umfrage 84 Prozent der Teilnehmer gegen die Zeitumstellung ausgesprochen hatte. Entscheide sind aber noch keine gefallen. Laut dem Eidgenössischen Institut für Metrologie (Metas) ist deshalb klar, dass zumindest im nächsten Frühjahr die Zeit wieder umgestellt wird.

Die Schweiz wird laut dem Bund die Entwicklung in den Nachbarländern daher verfolgen und sorgfältig prüfen, ob eine allfällige Anpassung der Zeitregelung sinnvoll und im Interesse des Landes ist.

Bauern: Kühe geben weniger Milch

Eingeführt wurde die Sommerzeit 1973 in Europa anlässlich der Ölkrise und mit dem Gedanken, Energie zu sparen. Mit der Zeitverschiebung sollte eine Stunde Tageslicht für Unternehmen und Haushalte gewonnen werden. Bundesrat und Parlament folgten 1980 vor allem aus wirtschaftlichen Gründen dem Vorgehen der Nachbarstaaten.

Der erwünschte ökologische Effekt blieb aber aus. Gegner der Zeitumstellung haben deshalb in den vergangenen Jahren Oberwasser erhalten.

Sie bringen oftmals die Gesundheit als Argument ein: Vor allem Kinder und ältere Menschen litten unter Mini-Jetlags und es gäbe mehr Verkehrsunfälle wegen Übermüdung. Doch auch Bauern ist die Sommerzeit ein Dorn im Auge, da Kühe weniger Milch geben sollen, wenn sie früher gemolken würden.

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