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Skandal auf dem Bau in Graubünden wird extern untersucht

Die Bündner Regierung lässt Vorgänge um die illegalen Preisabsprachen im Hoch- und Tiefbau durch eine unabhängigen Person von ausserhalb des Kantons untersuchen. Eine weitere Untersuchung betrifft einen Polizeieinsatz gegen einen Whistleblower.
Jetzt wird im Fall der illegalen Absprachen auf dem Bau im Unterengadin auch die Vergabepolitik des Bündner Tiefbauamtes unter die Lupe genommen. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Jetzt wird im Fall der illegalen Absprachen auf dem Bau im Unterengadin auch die Vergabepolitik des Bündner Tiefbauamtes unter die Lupe genommen. (Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

(sda)

Die Bündner Regierung lässt Vorgänge um die illegalen Preisabsprachen im Hoch- und Tiefbau durch eine unabhängigen Person von ausserhalb des Kantons untersuchen. Eine weitere Untersuchung betrifft einen Polizeieinsatz gegen einen Whistleblower.

In der externen Untersuchung sollen die Vergabeabläufe im kantonalen Tiefbauamt zwischen 2004 und 2012 unter die Lupe genommen werden, wie die Kantonsregierung am Dienstag mitteilte. Die Abklärungen stehen im Zusammenhang mit den illegalen Absprachen im Hoch- und Tiefbau des Unterengadins, von denen auch Bauvorhaben des Kantons betroffen waren.

Unabhängig davon werden laut Regierung die Sachverhalte um einen Polizeieinsatz gegen einen Whistleblower im gleichen Bau-Skandal abgeklärt. Das Online-Magazin "Republik" hatte darüber ausführlich berichtet. Dieser Aufgabe nimmt sich Andreas Brunner an, ehemaliger Leitender Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich.

Mehrere Millionen Seiten Akten

Die illegalen Absprachen im Unterengadin sind schweizweit der bisher grösste aufgeflogene Fall von Manipulationen auf dem Bau. Die Weko hatte die Bussen von total 7,5 Millionen Franken gegen sieben Baufirmen letzte Woche bekannt gegeben. Die Bussen sind noch nicht rechtskräftig und können vor Bundesverwaltungsgericht angefochten werden.

Ihr Entscheid basiert laut Weko auf mehreren Millionen Seite Akten und über 120 Ermittlungsmassnahmen. Dazu zählen Razzien, etwa 40 Einvernahmen, drei Selbstanzeigen und 17 schriftlichen Ergänzungen zu Selbstanzeigen. Hinzu kommen rund 40 Auskunftsbegehren und 25 Amtshilfeersuchen.

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