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Shop für gebrauchte SBB-Züge und Söldnerdienste für Schweizer in den Sonntagszeitungen

Ein Webshop der SBB für gebrauchte Züge, der Einsatz bewaffneter Söldner für Schweizer in Afghanistan und Ungemach für den Flugzeughersteller Pilatus in Indien: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen:
Die SBB bieten im Internet neuerdings alte Züge, Weichen und sonstiges Bahnzubehör zum Verkauf an. (Bild: sbbresale.ch/Screenshot)

Die SBB bieten im Internet neuerdings alte Züge, Weichen und sonstiges Bahnzubehör zum Verkauf an. (Bild: sbbresale.ch/Screenshot)

(sda)

«SonntagsBlick»:

Die SBB verkaufen neuerdings alte Züge im Internet. Wie der «SonntagsBlick» berichtet, ist das Bahnunternehmen mit der Webseite «SBBresale.ch» ins Geschäft mit dem Wiederverkauf eingestiegen. Dort werden etwa Lokomotiven, Steuerwagen, Schienen und Weichen feil geboten. Sogar ein Lösch- und Rettungszug für eine Million Franken findet sich im Onlineshop. Eine Weiche gibt es gar bereits ab 25'000 Franken. Mehrere Stücke wurden bereits verkauft. Das noch kleine Sortiment soll demnach rasch ausgebaut werden. «Wir möchten noch nachhaltiger wirtschaften und Fahrzeugen und Anlagen, wenn möglich, ein zweites Leben schenken», sagte ein SBB-Sprecher der Zeitung. Man hoffe, dass dank der neuen Plattform mehr Produkte wieder verwendet werden können als bisher. «Neben der ökologischen Komponente gibt es auch eine ökonomische Seite: Wenn wir mehr Produkte verkaufen können, entlastet dies das SBB-Budget.» Loks, Weichen und Gleise für den Heimgebrauch ordern kann dem Bericht zufolge jedermann, ob Bahnbetriebe, Händler, Logistiker, Immobilienbesitzer, Handwerker, oder Gemeinden.

«SonntagsZeitung»/"Le Matin Dimanche»:

Die Schweiz hat bewaffnete ausländische Söldner zur Bewachung eines Aussenpostens in Afghanistan angeheuert. Seit dem 1. Juni schützen Ex-Militärs der finnischen Firma Frontline Responses Finland das Schweizer Büro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Der Einsatz kostet demnach rund 150'000 Euro pro Monat. Der Vertrag ist vorerst auf sechs Monate befristet. Der Zeitung zufolge war der Entscheid zur Bewaffnung im Aussendepartement EDA umstritten. Die Deza selbst habe sich dagegen gewehrt. Das Departement habe daraufhin den Auftrag direkt ohne öffentliche Ausschreibung vergeben. Gleichzeitig würden einige Sicherheitspolitiker darauf drängen, den Auftrag künftig an die Schweizer Elite-Berufssoldaten der Einheit AAD 10 zuzuteilen. Dafür wäre jedoch ein Parlamentsentscheid nötig. Das Deza-Büro mit einer Handvoll Offizieller betreut von Kabul aus ein 27-Millionen-Entwicklungsprogramm. Die Lage im Land ist gefährlich. Die 2001 durch eine Militärallianz unter Führung der USA von der Macht in Kabul vertriebenen radikalislamischen Taliban beherrschen mittlerweile wieder grosse Landesteile und setzen der Polizei und den Regierungstruppen zu. Neben den Taliban verüben Islamisten der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) Anschläge.

«NZZ am Sonntag»:

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr befürchtet einen Kollaps des Flughafens Zürich als Umsteigezentrum. Der Manager der Swiss-Muttergesellschaft hat in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» vor weiteren Einschränkungen des Flugbetriebs gewarnt. «Besonders eine Vorverlegung der Starts und Landungen spätabends um bis zu 25 Minuten, wie zurzeit diskutiert, würde den Hub-Betrieb in existenzielle Probleme bringen», sagte der 53-jährige Manager und Pilot. Ohne Hubbetrieb werde sich Zürich mit weniger als zehn Langstreckenzielen zufrieden geben müssen statt 45 wie heute. Die Diskussionen rund ums Klima führten laut Spohr bislang nicht zu einem Buchungsrückgang. «Wir sehen derzeit keine Zurückhaltung - im Gegenteil.» Im Vergleich zum Vorjahr, das ein Rekordjahr war, erwarte die Lufthansa gruppenweit einen Passagierzuwachs von rund vier Prozent. Auch die Swiss verzeichne weiter ein Wachstum.

«SonntagsZeitung»:

Dem Schweizer Flugzeughersteller Pilatus droht möglicherweise neues Ungemach in Indien: Die indische Flugwaffe soll beschlossen haben, auf den Kauf von 38 neuen Pilatus PC-7-Trainingsmaschinen zu verzichten. Dies berichtet die «SonntagsZeitung» unter Verweis auf eine Meldung der Zeitung «Hindustan Times». Die zweitgrösste englischsprachige Zeitung Indiens beruft sich auf zwei hochrangige Beamte, die anonym bleiben wollen. Bei den geplanten 38 Maschinen handelt es sich den Angaben zufolge um eine zusätzliche Kaufoption zur 2012 getätigten Grossbestellung über 75 Trainingsflugzeuge. Der Stanser Flugzeugbauer ist in Indien seit längerem mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Es geht dabei um die abgeschlossene Lieferung der 75 PC-7-Flieger. Die indische Bundespolizei CBI wirft Pilatus vor, 2010 einem Waffenhändler eine Million Franken überwiesen zu haben, um den Auftrag zu erhalten. Zudem sollen weitere 50 Millionen geflossen sein. Pilatus sei Teil einer «konspirativen Verschwörung», heisst es in der Anklageschrift der Bundespolizei, die vor einem Monat veröffentlicht wurde. Pilatus wollte gegenüber der «SonntagsZeitung» keinen Kommentar abgeben.

«SonntagsBlick»:

Der grösste Schweizer Krankenkassenverband Santésuisse warnt angesichts geplanter Reformen im Gesundheitswesen vor Zusatzausgaben in der Höhe von zehn Milliarden Franken pro Jahr. Würden alle derzeit in Bern gewälzten Pläne verwirklicht und müssten die Prämienzahler die Mehrkosten dafür alleine stemmen, würden die Prämien um über 30 Prozent steigen, berichtet der «SonntagsBlick» Schätzungen des Verbandes. Demnach schlägt der geplante neue Ärztetarif Tardoc als Nachfolger für Tarmed mit zusätzlichen drei Milliarden Franken zu Buche, die Pflege-Initiative mit fünf Milliarden. Die Zulassung neuer Krebsmedikamente würde gemäss der Schätzung eine Milliarde Zusatzkosten verursachen. Weitere Projekte wie ein einfacherer Zugang zu psychologischen Leistungen kosten ebenfalls eine Milliarde mehr. Santésuisse-Präsident Heinz Brand sagte im Interview: «Das System ist von Egoismus und Eigennutz getrieben». Er warnte, dass der Mittelstand doppelt belastet werde, nämlich über die Prämien und die Steuern.

«SonntagsZeitung»:

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat sich in ihrer Buchhaltung um mehrere Millionen Franken verkalkuliert und jahrelang unvollständige Angaben gemacht. Wie die «SonntagsZeitung» berichtet, kalkulierte der Konzern seit 2011 mögliche Zahlungsausfälle bei Radio- und TV-Gebühren nicht mehr ein. Der Fehler hatte zur Folge, dass fortan «das Jahresergebnis und die Gewinnreserven zu gut dargestellt worden sind», wie die SRG im aktuellen Jahresbericht eingesteht. Der Medienkonzern passte nun nachträglich die Bilanz von 2017 an. Das Eigenkapital wurde um 26 Millionen Franken gekürzt. Bemerkt habe man den Irrtum im vergangenen Dezember beim Wechsel von der Billag zur Serafe. Es handle sich um einen buchhalterischen Fehler auf Seite der SRG, sagte ein SRG-Sprecher der Zeitung. Dem Bericht zufolge kalkulierte die SRG auch für 2019 falsch und ging von zu hohen Werbeeinnahmen aus. Das Unternehmen räumt laut der Zeitung ein, dass weitere Sparmassnahmen «nicht ausgeschlossen» sind.

«Le Matin Dimanche»:

Das Bauen im Walliser Ferienort Verbier wird massiv eingeschränkt. Nachdem die Lex Weber den Bau von Zweitwohnsitzen nicht mehr erlaubt, sind nun auch neue Häuser als Erstwohnsitze aufgrund der eigenen Gemeindeordnung nur noch eingeschränkt möglich, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» berichtet. Ein neuer Entscheid des Walliser Kantonsgerichts blockiert auf dem halben Gemeindegebiet jeden Neubau. Das Gericht verbot in einem Streit zwischen Einzelpersonen den Bau eines luxuriösen Chalets in einem bestimmten Wohngebiet. Das Gericht entschied, dass das Projekt gegen die kommunalen Vorschriften verstosse. Die betroffen Zone sei für Zweitwohnungen von Einzelpersonen oder Gruppen reserviert. Der Entscheid gilt für einen Bereich, in dem mindestens zehn Häuser auf die Baugenehmigung warten. Die Gemeinde und der betroffene Eigentümer haben noch nicht entschieden, ob sie den Fall vor das Bundesgericht bringen werden.

«SonntagsBlick»:

Ein Verdächtiger der Frauenfelder Mafia-Zelle ist in der Schweiz straffrei davongekommen. Die Bundesanwaltschaft hat das Verfahren gegen den Schweizer per Juni rechtskräftig eingestellt, wie der «SonntagsBlick» unter Verweis auf die entsprechende Verfügung berichtet. Demnach reichten die Hinweise nicht aus, um ihn wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation anzuklagen. Er war bereits in einem Parallelverfahren in Italien freigesprochen worden. Zuvor war der Mann von Januar 2010 bis Frühling 2012 überwacht worden. Gegen ihn wurde in der Schweiz ermittelt, weil er als eingebürgerter Schweizer gleich zu Beginn des Verfahrens auf seine italienische Staatsbürgerschaft verzichtet hatte. Bis Ende 2016 hatte die Polizei in den Kantonen Thurgau, Zürich und Wallis insgesamt über ein Dutzend italienische Staatsangehörige festgenommen. Die italienischen Behörden warfen ihnen vor, Mitglieder der kalabrischen Mafia, der ’Ndrangheta, zu sein. Die meisten davon wurden für den Prozess nach Italien ausgeschafft. Die Urteile endeten in Haftstrafen oder Freisprüchen.

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