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Schweizer Unternehmen 2018 im Übernahmefieber

Schweizer Unternehmen und Investoren sind im vergangenen Jahr ausgesprochen aktiv bei Fusionen und Übernahmen gewesen: Dies hat zu einem neuen Rekord im Akquisitionsgeschäft geführt.
(sda/awp)

Am aktivsten waren dabei die Pharmabranche, die Konsumgüterindustrie und der Industriesektor, wie das Beratungsunternehmen KPMG in einer Studie feststellte, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Insgesamt kam es im vergangenen Jahr zu 493 Übernahmen und Fusionen mit Schweizer Beteiligung.

Dies ist ein Viertel mehr als im Vorjahr. Die Anzahl Transaktionen erreichte damit den Höchststand seit Beginn der Erhebung durch KPMG im Jahr 2007.

Novartis-Deal mit GSK grösste Transaktion

Das Transaktionsvolumen erhöhte sich gegenüber 2017 ebenfalls markant um knapp 31 Prozent auf 133 Milliarden US-Dollar. Damit blieb es aber hinter dem Rekordwert von 188 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2014 zurück.

Zwar gab es mit 88 Abschlüssen die meisten Transaktionen im Industriesektor. Mit 29,5 Milliarden US-Dollar erzielten Pharma- und Life-Sciences-Unternehmen aber das höchste Transaktionsvolumen. Den Löwenanteil steuerte dabei der Deal zwischen Novartis und GlaxoSmithKline (GSK) mit 13 Milliarden US-Dollar bei. Der Verkauf des Anteils der Basler am Gemeinschaftsunternehmen für rezeptfreie Medikamente an die Briten war 2018 auch die grösste Einzeltransaktion.

Auch die Branchen Technologie, Telekommunikation und Medien (68 Transaktionen) sowie der Finanzsektor (62 Abschlüsse) zeigten sich sehr aktiv. Das Transaktionsvolumen beider Wirtschaftsbereiche von insgesamt 15,7 Milliarden lag aber auf einem deutlichem tieferem Niveau.

Übernahmetätigkeit dürfte anhalten

Eine zunehmend bedeutende Rolle spielen gemäss KPMG bei Unternehmensfusionen und -übernahmen Private-Equity-Investoren, hinter denen private Kapitalgeber stehen. Die Anzahl Transaktionen mit Private-Equity-Beteiligung erreichte mit 160 Transaktionen den Höchststand seit Beginn der Erhebung. Das Transaktionsvolumen belief sich hier auf knapp 36 Milliarden US-Dollar. Das ist doppelt so viel wie im Vorjahr.

Weil die grundlegenden Faktoren, die den Fusions- und Akquisitionsmarkt 2018 bestimmten, sich nicht geändert haben, geht KPMG auch für das laufende Jahr von zahlreichen Aktivitäten aus. Dabei erwartet das Beratungsunternehmen erneut in der Pharma-, der Finanzbranche, im Industrie- und im Technologiesektor eine hohe Transaktionstätigkeit.

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