Schweizer Botschafterin in Beirut nimmt Arbeit wieder auf

Die Schweizer Botschafterin im Libanon hat am Mittwoch die Arbeit wieder aufgenommen. Sie war bei der heftigen Explosion am Dienstag in Beirut leicht verletzt und im Spital gepflegt worden.

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Die Schweizer Botschaft in Beirut ist durch die gewaltige Detonation am Dienstag stark beschädigt worden.

Die Schweizer Botschaft in Beirut ist durch die gewaltige Detonation am Dienstag stark beschädigt worden.

Aussendepartement EDA
(sda)

Angesichts der Umstände sei sie bei guter Gesundheit, teilte das Aussendepartement EDA am Mittwoch mit. Abgesehen von einem leicht verletzten lokalen Mitarbeiter seien das Botschaftspersonal und dessen Familien unverletzt geblieben. Einige Angestellte seien jedoch unter Schock wegen der Ereignisse in Beirut. Die Botschaft und die Residenz der Botschafterin Monika Schmutz wurden durch die Explosion stark beschädigt.

Aussenminister Ignazio Cassis und Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sprachen den Opfern der Explosion und deren Familien ihr Beileid aus.

Das EDA hat zurzeit keine Informationen über mögliche Schweizer Opfer. Im Libanon sind 1500 Schweizer Staatsbürger. angemeldet, 80 Prozent von ihnen sind laut EDA Doppelbürger. Zudem seien rund zwanzig Schweizer Touristen bei der Botschaft gemeldet.

Cassis hat dem Libanon die Hilfe der Schweiz angeboten. Das Krisenzentrum des EDA ist seit Dienstagabend daran, die Bedürfnisse und die Möglichkeiten für eine Hilfe abzuklären.