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Schweiz und Marokko schliessen Absichtserklärung für Zusammenarbeit

Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga und ihr marokkanischer Amtskollege Abdelkader Amara haben eine Absichtserklärung für eine engere Zusammenarbeit im Strassen- und Schienenverkehr unterzeichnet.
Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga (l.) und ihr marokkanischer Amtskollege Abdelkader Amara im Schwerverkehrszentrum in Ripshausen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga (l.) und ihr marokkanischer Amtskollege Abdelkader Amara im Schwerverkehrszentrum in Ripshausen. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

(sda)

Die Unterzeichnung sei während einer gemeinsamen Fahrt im Zug nach Erstfeld UR erfolgt, teilte das Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) am Freitag mit. Da die Schweiz viel Erfahrung für Planung, Finanzierung und Bau grosser Verkehrsinfrastrukturen mitbringe und Schweizer Firmen im Tunnelbau führend seien, wolle man im Interesse beider Länder die Zusammenarbeit vertiefen.

Marokko baut sein Hochgeschwindigkeitsnetz für die Bahn aus. Eine erste Linie von Tanger nach Casablanca wurde im November 2018 eröffnet, sie verkürzt die Reisezeit von fünf auf zwei Stunden, wie es weiter heisst. Im Rahmen der «Bahnstrategie 2040» sei geplant, diese Linie bis nach Marrakesch und Agadir zu verlängern und eine weitere Linie von Rabat nach Oujda zu bauen.

Verkehrssicherheit gemeinsames Thema

Nach der Unterzeichnung besuchte Bundesrätin Sommaruga zusammen mit ihrem Amtskollegen das Schwerverkehrszentrum in Ripshausen, Erstfeld. Auch die Verkehrssicherheit im Strassenverkehr gehört laut Uvek zu den Themen, bei denen ein engerer Austausch stattfinden soll.

Die Kantonspolizei Uri überprüft in Ripshausen im Auftrag des Bundes Chauffeure, Fahrzeuge und Ladungen. Die Kontrollen erhöhen die Verkehrssicherheit, stärken die Verlagerungspolitik und sorgen für gleich lange Spiesse zwischen Strasse und Schiene. Bundesrätin Sommaruga nahm am Nachmittag auch an der Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen des Kontrollzentrums teil.

Die marokkanische Delegation konnte am Donnerstag zudem den Ceneri-Basistunnel besuchen.

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