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Schweigeminute für Lawinenopfer von Crans-Montana

Zwei Tage nach dem Lawinenunglück in Crans-Montana VS haben am Donnerstag um 14.23 Uhr im Skigebiet zahlreiche Menschen mit einer Schweigeminute des Opfers gedacht. Genau zu dieser Zeit hatte sich das Unglück ereignet, das einen Pistenpatrouilleur das Leben kostete.
(sda)

Zu Schweigeminute riefen die Bergbahnen Crans-Montana (CMA) auf. Sie luden zudem alle Angestellten und Betroffenen dazu ein, zum Zeichen der Solidarität während einer Woche eine schwarze Armbinde zu tragen. Wegen des Trauertags sagten die Bahnen zudem eine für den Abend geplante LED-Taschenlampenabfahrt ab.

Zudem richtete das Unternhmen in einer Gondelstation einen Andachtsraum ein. Auf einer Gedenktafel nahmen Menschen mit Trauerbotschaften Abschied vom Verstorbenen und drückten den Angehörigen ihr Beileid aus. Zahlreiche Blumen und Kerzen erinnern an das tragische Unglück.

Tod bei Rettungseinsatz

Der Mitarbeiter der Bergbahnen kam bei einem Rettungseinsatz ums Leben. Der 34-jährige Franzose kümmerte sich am Pistenrand um eine verletzte Person auf der geöffneten Skipiste, als diese von den gewaltigen Schneemassen überrollt wurde.

Angehörige, Mitarbeiter der Bergbahnen und Passanten versammeln sich für eine Schweigeminute zu Gedenken des Lawinenopfers. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)Angehörige, Mitarbeiter der Bergbahnen und Passanten versammeln sich für eine Schweigeminute zu Gedenken des Lawinenopfers. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Zwei Tage nach dem tödlichen Unfall ist die Betroffenheit immer noch gross. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)Zwei Tage nach dem tödlichen Unfall ist die Betroffenheit immer noch gross. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Zahlreiche Menschen beteiligen sich an der Schweigeminute zu Gedenken des nach dem Lawinenunglück verstorbenen Pistenpatrouilleurs. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)Zahlreiche Menschen beteiligen sich an der Schweigeminute zu Gedenken des nach dem Lawinenunglück verstorbenen Pistenpatrouilleurs. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Von diesem Hang donnerte die Lawine talwärts und verschüttete die Skipiste. (Bild: Keystone/EPA POLICE WALLIS VS/POLICE HANDOUT)Von diesem Hang donnerte die Lawine talwärts und verschüttete die Skipiste. (Bild: Keystone/EPA POLICE WALLIS VS/POLICE HANDOUT)
Auf einer Gedenktafel nehmen Menschen Abschied vom Lawinenopfer. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)Auf einer Gedenktafel nehmen Menschen Abschied vom Lawinenopfer. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Abschiedsworte an den Pistenpatrouilleur, der beim Lawinenunglück ums Leben gekommen ist. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)Abschiedsworte an den Pistenpatrouilleur, der beim Lawinenunglück ums Leben gekommen ist. (Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT)
Die Piste wurde auf einer Länge von rund 400 Metern verschüttet. An den Sucharbeiten nach dem Lawinenabgang waren zahlreiche Rettungskräfte beteiligt. (Bild: Keystone/EPA KEYSTONE/ANTHONY ANEX)Die Piste wurde auf einer Länge von rund 400 Metern verschüttet. An den Sucharbeiten nach dem Lawinenabgang waren zahlreiche Rettungskräfte beteiligt. (Bild: Keystone/EPA KEYSTONE/ANTHONY ANEX)
Riesige Schneemengen auf der Piste nach dem Lawinenabgang. (Bild: Keystone/EPA KEYSTONE/DENIS MENTHA)Riesige Schneemengen auf der Piste nach dem Lawinenabgang. (Bild: Keystone/EPA KEYSTONE/DENIS MENTHA)
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Schweigeminute für Lawinenopfer von Crans-Montana

Der Mann wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter in das Spital von Sitten geflogen, wo er später verstarb. Der Patrouilleur arbeitete seit neun Jahren für die Bergbahnen des Walliser Ferienorts. Er hinterlässt eine Frau und zwei kleine Kinder.

Die Lawine donnerte am frühen Dienstagnachmittag in der Region La Plaine Morte talwärts. Dabei wurde die Piste Kandahar auf einer Länge von etwa 400 Metern verschüttet. Drei weitere Menschen wurden ebenfalls von der Lawine erfasst und leicht verletzt.

Nach der Tragödie stellt sich die Frage nach der Verantwortung. Die Walliser Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zu den Umständen des Unglücks eingeleitet. In verschiedenen Medienberichten wurde inzwischen Kritik an den Bahnen laut. Die Piste hätte aufgrund der hohen Temperaturen und der damit verbundenen Gefahr von Nassschneelawinen gesperrt sein sollen, hiess es.

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