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Schimpansenmädchen Ponima im Zoo Basel zur Welt gekommen

Im Zoo Basel haben die Schimpansen erneut Nachwuchs bekommen: Ende Mai kam Ponima zur Welt. Damit sind in der Basler Schimpansengruppe alle geschlechtsreifen Weibchen Mutter geworden.
Das Ende Mai im Zoo Basel geborene Affenmädchen Ponima klammert sich fest an seine Mutter Garissa. (Bild: Keystone/Zoo Basel (Torben Weber))

Das Ende Mai im Zoo Basel geborene Affenmädchen Ponima klammert sich fest an seine Mutter Garissa. (Bild: Keystone/Zoo Basel (Torben Weber))

(sda)

Das am 22. Mai geborene Affenmädchen wachse somit in einer Grossfamilie mit anderen Jungtieren auf, wie dies in der Natur üblich sei, sagte Kurator Adrian Baumeyer am Mittwoch vor den Medien. In den vergangenen vier Jahren kamen im Zoo Basel fünf Schimpansen zur Welt.

Mutter von Ponima ist Garissa. Mit ihren neun Jahren sei sie eine junge Mutter. Es ist gemäss Baumeyer das frühestmögliche Alter, um Nachwuchs zu bekommen. Der Vater von Ponima ist dagegen noch nicht bestimmt. Die Verantwortlichen gehen jedoch davon aus, dass es der 15-jährige Kume ist. Ein Vaterschaftstest soll dies später klären.

Die Verantwortlichen erwartet in den nächsten Monaten «viel Wirbel» im Gehege der Schimpansen. Während Ponima noch eine Weile Tag und Nacht eng am Körper der Mutter bleibe, seien die im vergangenen Jahr geborenen drei Schimpansen nun auch schon ohne ihre Mütter unterwegs.

Weibliche Jungtiere verlassen Basel

Schimpansenweibchen sind bis in hohe Alter häufig trächtig. Grund dafür ist gemäss Baumeyer, dass in der Natur etwa die Hälfte der Jungtiere das erste Jahr nicht überlebt. Im Zoo gebe es hingegen selten Todesfälle.

Insgesamt leben in der Basler Schimpansengruppe derzeit 14 Tiere. Weibliche Jungtiere gibt der Zoo Basel an andere Zoos ab, sobald sie in die Pubertät kommen. Koordiniert wird dies über ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm. Männchen bleiben, wie in der Natur üblich, in ihrer Geburtsgruppe.

In der Natur gelten Schimpansen als gefährdet. Sie sind unter anderem durch Wilderei bedroht. Zudem wird ihr Verbreitungsgebiet durch menschliche Nutzung immer mehr eingeschränkt. Auch Krankheitsepidemien bedrohen die Populationen.

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