Riesenstau auf der A1 wegen verschobener Lastwagenladung

Wegen einer verschobenen Ladung ist am Mittwochmorgen ein Sattelschlepper auf der Mittelspur der A1, wenige Kilometer vor dem Barreggtunnel, zum Stillstand gekommen. Danach bildeten sich auf der A1 und der A3 in Richtung Zürich Staus von je 20 Kilometern Länge.

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Die verschobene Ladung des Sattelschleppers musste mit einem Spezialkran geborgen werden. Während dieser Zeit war die A1 in diesem Bereich nur einspurig befahrbar.

Die verschobene Ladung des Sattelschleppers musste mit einem Spezialkran geborgen werden. Während dieser Zeit war die A1 in diesem Bereich nur einspurig befahrbar.

Handout Kantonspolizei Aargau
(sda)

Der mit tonnenschweren Eisenplatten beladene Sattelzug war am Mittwochmorgen auf der A1 in Richtung Zürich unterwegs. Im dichten Verkehr musste der Fahrer kurz vor sieben Uhr bei Mülligen stark bremsen.

Dabei verschob sich die ungenügend gesicherte Ladung nach vorne, durchbrach die Stirnwand des Anhängers und beschädigte die Bremsleitungen. Dadurch kam die Komposition auf dem mittleren der drei Fahrstreifen zum sofortigen Stillstand.

Aufgrund der besonderen Umstände gestalteten sich die Bergungsarbeiten laut Polizeiangaben vom Mittwoch als aufwendig und machten den Einsatz eines schweren Krans notwendig. Während der Verkehr auf dem zweiten Überholstreifen passieren konnte, wurden der Normalstreifen sowie der erste Überholstreifen blockiert.

Im dichten Verkehr bildete sich sofort Rückstau, der auf der A1 bis gegen den Anschluss Aarau-West sowie auf der A3 zeitweise bis zum Anschluss Frick zurückreichte. Dies entspricht einer Länge von je rund 20 Kilometern. Die Kantonspolizei konnte die betroffenen Fahrstreifen um 12.30 Uhr wieder freigeben.