Reisedetailhändler Dufry nimmt harte Einschnitte beim Personal vor

Dufry will die massiven Folgen der Coronapandemie mit einer harten Restrukturierung auffangen. Der Reisedetailhändler setzt die Schere auch bei den und 35'000 Mitarbeitern an.

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Der Reisedetailhändler Dufry setzt wegen des Umsatzeinbruchs in der Coronakrise die Schere bei den Mitarbeitern an. Die Personalkosten sollen um 20 bis 35 Prozent gesenkt werden.

Der Reisedetailhändler Dufry setzt wegen des Umsatzeinbruchs in der Coronakrise die Schere bei den Mitarbeitern an. Die Personalkosten sollen um 20 bis 35 Prozent gesenkt werden.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
(sda/awp)

Insgesamt will Dufry 20 bis 35 Prozent der Personalkosten einsparen, wie es in der Medienmitteilung vom Mittwoch heisst. Damit will das Unternehmen den Umsatzeinbruch von 40 bis 70 Prozent auffangen, den Dufry bereits im Mai bekannt gegeben hatte.

Stellenabbau auf allen Ebenen

Das Unternehmen kündigt nun Frühpensionierungen und eine eingeschränkte Beschäftigungen von Temporärmitarbeitern an. Die Personalkosten sollen aber auch über staatliche Unterstützungsprogramme und den Abbau von Stellen auf allen Organisationsebenen und in allen Regionen gesenkt werden.

Aufgrund von Konsultationsverfahren in mehreren Ländern sei es derzeit nicht möglich, Details zur Anzahl und den Standorten der betroffen Stellen zu nennen, teilte Dufry weiter mit. Umsetzen will der Duty-Free-Shop-Betreiber die Massnahmen zwischen Juni und Oktober 2020.