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Radarfallen gegen Raser in 26 Ländern ohne Schweizer Beteiligung

Zahlreiche europäische Länder haben am Mittwoch eine gross angelegte und koordinierte Radarfallen-Aktion gegen Raser durchgeführt. Die Schweiz ist an der Aktion nicht beteiligt.
Radarfallen sind in der Schweiz das ganze Jahr über im Einsatz - hier in Genf. Deshalb macht die Schweiz an einer koordinierten Blitzer-Aktion in 26 europäischen Ländern nicht mit. (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Radarfallen sind in der Schweiz das ganze Jahr über im Einsatz - hier in Genf. Deshalb macht die Schweiz an einer koordinierten Blitzer-Aktion in 26 europäischen Ländern nicht mit. (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

(sda/dpa)

Am sogenannten 24-Stunden-Speed-Marathon sollten nach Angaben des europaweiten Polizei-Netzwerks Tispol 26 Länder teilnehmen, darunter das Nachbarland Deutschland. Knapp ein Dutzend der 16 Bundesländer machen mit. Der Marathon begann um Mitternacht.

Die Schweiz macht bei der Tempokontroll-Aktion von Tispol nicht mit, wie bei der Thurgauer Kantonspolizei zu erfahren war - sie vertritt die Schweizer Polizeikorps bei der Tispol. Die Schweizer Polizeien führten solche Geschwindigkeitskontrollen das ganze Jahr über durch, lautete die Begründung für den Verzicht.

Eine Viertelmillion Verstösse

An der Aktion des vergangenen Jahres hatten sich laut Tispol 23 Länder in Europa beteiligt. Dabei seien über 3 Millionen Fahrzeuge kontrolliert und mehr als 250'000 Geschwindigkeitsverstösse registriert worden, hiess es. Somit hatten sich 92 Prozent der beobachteten Fahrer an jenem Tag an die Tempovorschriften gehalten.

Die Aktion geht auf eine Initiative des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen zurück, wo es 2012 die ersten grossangelegten Geschwindigkeitskontrollen dieser Art gab. Mit der Zeit beteiligten sich immer mehr Bundesländer, bevor sich die Aktion auf andere Länder ausdehnte.

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