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Publikumsmesse profitiert von Nähe zur Landbevölkerung

In Bern ist es erst Frühling, wenn BEA ist: Am Freitag hat die Publikumsmesse ihre Tore geöffnet. Während grosse Publikumsmessen wie die Basler Muba oder die Zürcher Züspa nicht mehr stattfinden, hält sich die BEA wacker.
Neugierig beäugt eine Kuh die BEA-Besucher. (Bild: Therese Hänni)Neugierig beäugt eine Kuh die BEA-Besucher. (Bild: Therese Hänni)
Keine Angst vor Technik: Buben und Mädchen können an der BEA spielerisch Technik und Naturwissenschaften erkunden. (Bild: Therese Hänni)Keine Angst vor Technik: Buben und Mädchen können an der BEA spielerisch Technik und Naturwissenschaften erkunden. (Bild: Therese Hänni)
Gemüsebilder: sie sind Jahr für Jahr an der BEA ein bleibtes Fotosujet. (Bild: Therese Hänni)Gemüsebilder: sie sind Jahr für Jahr an der BEA ein bleibtes Fotosujet. (Bild: Therese Hänni)
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Publikumsmesse profitiert von Nähe zur Landbevölkerung

(sda)

Veränderte Kundenbedürfnisse in der digitalen Shoppingwelt setzen den traditionellen Warenmessen zu. Wer eine Kaffeemaschine oder einen Staubsauger kaufen will, geht heute nicht mehr unbedingt an eine Messe, um Modelle und Preise zu vergleichen und zu kaufen. Das alles lässt sich leicht von zu Hause aus online erledigen.

Die BEA und die St. Galler Olma sind die letzten grossen Warenmessen der Schweiz, die sich noch immer halten, namentlich dank ihrer Nähe zur Landwirtschaft und zur Landbevölkerung.

Kühe, Blumen und Computer

Ein Besuch der BEA gehört für viele auf dem Land nach wie vor in den Jahreskalender. Dementsprechend setzt die BEA-Messeleitung seit Jahrzehnten auf die Verbindung von Tradition und Innovation, Stadt und Land.

Unverzichtbare Bestandteile der Berner Messe sind seit jeher die Tiere und das «Grüne Zentrum». Die prächtigen Kühe, Pferde und Kleintiere, die Blumen- und Gemüsedekorationen und Lebensmittel aus der Region sind stets Publikumsmagnete.

Um die 300'000 Besucherinnen und Besucher zählte die BEA in den letzten Jahren jeweils. Und diese Kunden wollen nicht mehr nur traditionell Waren konsumieren, sondern etwas erleben.

Diese Dimension versucht die BEA mit Erlebnisangeboten, Produktinszenierungen und Interaktivität zu fördern. Sportlich betätigen können sich die Messebesuchenden im Bereich BEActive. Im Versuchslabor tunBern.ch wird Nachwuchsförderung in Technik und Naturwissenschaften betrieben.

Bereits am Eröffnungsmorgen drängten sich gerade im Versuchslabor schon viele Kinder und Jugendliche, um sich spielerisch mit technischen Tricks und Kniffen zu befassen. Buben und Mädchen konnten unter Anleitung einfache chemische Experimente durchführen, löten, schrauben, kleine Geräte steuern und Computer programmieren oder sich mit Hilfe einer speziellen Brille in der virtuellen Welt bewegen.

Der Bereich Bildung ist einer der Schwerpunkte, mit denen sich die BEA Bern Expo profilieren will, wie BEA Bern-Expo-Chefin Jennifer Somm der «Berner Zeitung» sagte. Die Messeunternehmung veranstaltet auf dem Platz Bern nicht nur die BEA, sondern noch weitere Messen und Events. In Bern findet jeweils auch die Berufsmeisterschaft SwissSkills statt.

Parties und Parteien

Ein weiterer Anziehungspunkt an der BEA ist jeweils auch das Unterhaltungsangebot am Abend. Vom Schwyzerörgeli-Quartett über DJs bis zur Tina Turner-Tribute Band ist alles auf der Bühne. Auf dem Gelände der BEA stehen in diesem Jahr auch das laut Veranstaltern grösste Riesenrad der Schweiz sowie weitere Rummelplatzattraktionen.

Und ja, auch die Politik ist an der BEA vertreten: Im Eidgenössischen Wahljahr haben zahlreiche Parteien aller Couleur Stände aufgebaut. «Mit mir haben Sie den Salat», verspricht etwa ein SVP-Kandidat auf seinem Wahlplakat den Messebesuchern. Bleibt abzuwarten, wie viele sich davon überzeugen wollen.

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