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Petition für sichere Fluchtwege in die Schweiz eingereicht

Das Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz (HEKS) und die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) haben am Donnerstag ihre Petition für «sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz» übergeben. Die Bittschrift an dem Bundesrat trägt über 38'000 Unterschriften.
Übergabe der Petition für «sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz» am Donnerstag in Bern. (Bild: Keystone/Daniel Rihs)

Übergabe der Petition für «sichere und legale Fluchtwege in die Schweiz» am Donnerstag in Bern. (Bild: Keystone/Daniel Rihs)

(sda)

Angesichts von weltweit rund 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht stehe die Schweiz mit ihrer langen humanitären Tradition besonders in der Verantwortung, deutlich mehr Flüchtlingen als bisher Schutz zu gewähren, halten die Petitionäre fest.

Der Bundesrat müsse rasch handeln und im Rahmen von Resettlement-Programmen sowie in Abstimmung mit den Kantonen das jährliche Kontingent für Flüchtlinge auf mindestens 10'000 Personen erhöhen. Die Petition wird von zahlreichen weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt.

«Dramatisches Flüchtlingselend»

«Angesichts des dramatischen Flüchtlingselends» fordern HEKS und SFH von Bund und Kantonen, dass sie ihre Anstrengungen zur Aufnahme und menschenwürdigen Unterbringung von besonders verletzlichen Flüchtlingen deutlich verstärken. «Grundlage dafür ist eine griffige und rasch umsetzbare Resettlement-Strategie», betonte Miriam Behrens, Direktorin der SFH, anlässlich der Übergabe der Petition.

Die Petitonäre schreiben, in den weltweiten Krisenregionen würden die Nachbarstaaten der betroffenen Länder bis anhin die weitaus grösste Last des Flüchtlingselends tragen. Sie seien jedoch mit dieser Aufgabe ökonomisch und sozial völlig überfordert und brauchten deshalb dringend die Unterstützung auch der Schweiz.

«Unser Land mit seiner langen humanitären Tradition kann und muss bei der Bewältigung der weltweiten Flüchtlingskrise eine Vorbildfunktion übernehmen. Wir dürfen hier nicht einfach wegschauen und die Verantwortung an die Länder an der EU-Aussengrenze delegieren», ist HEKS-Direktor Peter Merz überzeugt.

Und: «Wir fordern den Bundesrat deshalb mit Nachdruck zu entsprechenden Massnahmen auf. Dazu gehört etwa auch die erleichterte Erteilung von humanitären Visa.»

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