Obwalden lässt nur noch Veranstaltungen mit maximal 30 Personen zu

In Obwalden sind ab Montag nur noch Veranstaltungen mit höchstens 30 Personen zugelassen. Der Innerschweizer Kanton verschärft damit die Vorgaben des Bundes, der die Höchstzahl auf 50 festgelegt hat.

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Die Obwaldner Regierungsrätin Maya Buechi-Kaiser (FDP) hat eine Verschärfung der Coronamassnahmen bekannt gegeben. (Archivaufnahme)

Die Obwaldner Regierungsrätin Maya Buechi-Kaiser (FDP) hat eine Verschärfung der Coronamassnahmen bekannt gegeben. (Archivaufnahme)

KEYSTONE/URS FLUEELER
(sda)

Der Regierungsrat will mit der Massnahme die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus reduzieren und damit das Contact Tracing entlasten, wie er am Freitag mitteilte. Es sei enorm wichtig, dass die Ansteckungsketten rasch unterbrochen würden, erklärte Gesundheitsdirektorin Maya Büchi-Kaiser (FDP) in der Mitteilung.

Die Obergrenze von 30 Personen hatte die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorenkonferenz (ZGDK) bereits am Wochenende vom Bund gefordert. Nicht unter die Grenze fallen in Obwalden Personen, die bei der Durchführung der Veranstaltung mitarbeiten. Auch für Gemeindeversammlungen oder Kundgebungen gilt die Begrenzung der Teilnehmerzahl nicht.